Lebenslang bei Anschlägen auf öffentliche Infrastruktur?

16 Antworten

Dem schließe ich mich an.

Die Täter nehmen bewußt den Tod von etlichen Menschen in Kauf.

Das muß dementsprechend bestraft werden. Nach 15 bis 20 Jahren kann überlegt werden ob die lebenslange Reststrafe zur Bewährung ausgesetzt werden kann.

Wer solche Anschläge verübt nimmt billigend inkauf, dass jemand stirbt. Zum Beispiel weil der Rettungsdienst nicht alarmiert werden kann oder weil Beatmungsgeräte ausfallen. Deswegen: Lebenslang schon für Ersttäter. Die Frage der besonderen Schwere der Schuld sollte man vom Tatumfang und den tatsächlichen Folgen abhängig machen.

Der aktuelle Strafrahmen reicht nicht aus.

Die Frage ist, was du damit auslösen willst?

Abschreckungseffekte in der Form gibt es nicht. Also die Denkweise, dass derjenige, der jetzt die Anschläge durchgeführt hat eine hohe Strafe bekommt, schreckt den nächsten in der linken Terrorzelle nicht ab, selbiges zu tun. Das sind Sachen die aus meiner (unserer bzw. der meisten hier) logisch erscheinen, aber schlichtsweg nicht belegbar zieht.

Wir haben den Fall, dass wir eine Gesellschaft haben, die individueller wird und in der jeder sich als etwas besonderes fühlen kann und sein Leben großteilig nach seinem Gusto ausleben kann. Das ist etwas gutes, hat aber zu Nachteil, das einige ihre Ansichten zu ernst nehmen, über andere Stellen und es vermehrt zu einer Polarisierung kommt.

Ich wäre hier für eine hohe Strafe also 10 Jahre+, aber mit der klaren Prämisse, dass man hier, wenn es zu einem psychologisch belegten Umdenken kommt auch eine entlassung nach 2/3 durchführt.

Vom Schaden auf die Schwere der Tat schließen ist meiner Ansicht nach nicht zielführend.

Bsp. Jemand der 3 Bier trinkt, ins Auto in einen Bus rast und einen Unfall verusacht, bei dem 40 Kinder ums leben kommen, muss man anders bestrafen, als jemanden der mit die mit einem Scharfschützengewehr im Kindergartenhof wegsniped. Auch wenn der Schaden der selbe ist.

Man sollte ihn gern wegen den Terroristischen Anschlag auf die Infrastruktur veruteilen. Wenn da jemand erfriert, obwohl überall anders in Berlin Strom ist, halte ich es für kritisch ihn dafür die Hauptschuld zu geben.


eieiei2  07.01.2026, 14:01

Es handelt sich nicht um eine linke Terrorzelle, sondern um eine russische False Flag Operation.

PlayadeMuro  10.01.2026, 16:43
@eieiei2

Was würden wir nur ohne Putin machen? Wer würde sich dann zum Sündenbock eignen?

Ich denke, dass wir in einem ersten Zug erst einmal die Täter schnappen und der derzeit vorgesehenen Strafe zuführen müssten. Auch derzeit stehen solche Anschläge unter Strafe und man kann erwarten, dass die Gerichte die Strafrahmen auch einmal nach oben ausnützen.

Natürlich leiden wir etwas unter einer Kuschel-Strafjustiz. Aber ob ein höherer Strafrahmen die Taten verhindert ist mir nicht klar. Die Terroristen werden sicherlich nicht von einer höheren Strafandrohung abgeschreckt.

Vielmehr braucht unsere Polizei mehr Rückhalt. Solange Nachwuchspolitiker sogenannter etablierter Parteien mit Pullovern mit der Aufschrift "ACAB" rumlaufen können, ohne den Parteiausschluss fürchten zu müssen, solange läuft bei uns etwas nicht rund.

Nein. Hohe Strafen führen nicht dazu das weniger Verbrechen begangen werden.

Die Täter sind entweder ideologisch so verbort das die das hinnehmen oder gehen davon aus nicht ertappt zu werden.

Eine lebenslange haft, wie sonst nur beim Mord hat im Zweifel nur die Folge das die gewaltbereitschaft zu nimmt falls man zb entdeckt wird.