Die atomare Abschreckung (MAD-Doktrin) wirkt seit Jahrzehnten: Kein atomar bewaffneter Staat wagt einen existenziellen Großangriff auf einen anderen. Nicht Armeegröße, Panzer und neue Waffensysteme verhindern den großen Krieg, sondern die Gewissheit gegenseitiger Vernichtung.
Ein einzelner strategischer Gegenschlag würde jeden offenen Großangriff sofort beenden – während jahrelange konventionelle Kriege Millionen Opfer fordern und enorme Profite erzeugen.
ℹ️ In Bezug auf einen möglichen Angriff Russlands würde eine Atomrakete Auf Moskau (Kreml) genügen, um den Krieg zu beenden. Ggfs. noch wenige weitere auf ähnlich strategische Ziele.
Die Entscheidung zur massiven Aufrüstung wird dabei nicht mehr diskutiert, sondern als gegeben vorausgesetzt. Die Bevölkerung soll sie nachträglich akzeptieren – obwohl sie das Risiko langjähriger Abnutzungskriege mit hundertausenden bis Millionen Toten erhöht, wie wir es aktuell in der Ukraine sehen.
➡️ Wenn Abschreckung funktioniert, stellt sich eine einfache Frage:
Warum fließen trotzdem Milliarden in immer neue konventionelle Aufrüstung?
Der ehemalige US-General Smedley Butler nannte Krieg ein Geschäftsmodell, bei dem es nicht um Sicherheit, sondern Profit geht – auch über die Leichen von Millionen Menschen.
Konventionelle Aufrüstung schützt daher nicht den Frieden. Sie ermöglicht oder verlängert Konflikte erst – und finanziert jene, die an ihnen verdienen.
Ist Profit am Ende der wahre Grund, warum Kriege geführt werden?
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„Krieg ist ein Schwindelgeschäft. Das war er schon immer. Krieg ist möglicherweise der älteste, mit Abstand der profitabelste und sicherlich der bösartigste Betrug. Er ist der einzige von internationalem Ausmaß. Er ist der einzige, bei dem die Gewinne in Dollar und die Verluste in Menschenleben gerechnet werden.“
Major General Smedley Butler, War Is A Racket, 1935