Hallo mehlstrasseHNVR,

Ich glaube, wenn man das versucht zu pauschalisieren, wird man den Menschen nicht gerecht. Jede Person hat ihre ganz individuelle Geschichte, wie und warum sie süchtig geworden ist. Da spielt neben der Droge selbst (Wirkung, Suchtpotenzial, Preis, Verfügbarkeit, etc.) das soziale Umfeld (Familie, Freunde, Vorbilder, Gesellschaftliche Rahmenbedingungen, etc.) und due eigene Person (Erwartungen und Ziele, Bewältigungsstrategien, soziale Fähigkeiten, etc.) eine Rolle.

Wir haben bei uns in der Beratung schon sehr viel mit traumatisierten Klient:innen zu tun. Insbesondere schwierige familiäre Situationen sind sehr häufig, also zum Beispiel körperliche oder psychische Gewalt, Suchtproblematik bei den Eltern, wenig Kommunikation, Druck und vieles mehr. Aber nicht jede Person, die belastet oder traumatisiert ist, entwickelt eine Sucht. Da kommen dann wieder die persönlichen Ressourcen und Bewältigungsstrategien ins Spiel oder auch die Frage nach anderen unterstützenden Personen im Umfeld.

Eine einfache Antwort gibt es darauf also nicht wirklich.

Übrigens - auch wenn ich mir sicher bin, dass du das nicht negativ gemeint hast und auch wenn ich weiß, dass manche drogenabhängige Menschen den Begriff als Selbstbezeichnung verwenden - ist "Junkie" im Allgemeinen eine sehr abwertende Bezeichnung.

Viele Grüße

Peter vom DigiStreet-Team der Drogenhilfe Schwaben

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Hi cocjumper,

wenn du überprüfen möchtest, ob dein Alkoholkonsum noch im grünen Bereich ist oder ob er bereits riskant/schädlich ist, kann ich dir denn Selbsttest von drugcom ans herz legen: https://www.drugcom.de/selbsttests/check-your-drinking/

Ich kann dir aber schon mal sagen, dass du damit klar im schädlichen Gebrauch bist. Man sollte an mindestens zwei Tagen pro Woche keinen Alkohol trinken und pro Tag sollte man nicht mehr als 12 g (Frauen) bzw. 24 g (Männer) reinen Alkohol pro Tag konsumieren. Zur Orientierung: 0,5 Liter Bier entspricht etwa 20 g reinem Alkohol. Das sind Werte zur Orientierung. Tatsächlich gibt es bei Alkohol keine unbedenklichen Mengen.

Viele Grüße

Peter vom DigiStreet-Team der Drogenhilfe Schwaben

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Hallo GrandKairon,

nach deiner Beschreibung kann man zumindest sagen, dass das kein Genusskonsum mehr ist, weil du das Kiffen schon fest in deinen Alltag integriert hast. Es ist schön, dass du dadurch noch keine negativen Konsequenzen erlebst. Das kann sich aber natürlich auch schnell ändern.

Wenn man sich nicht sicher ist, ob der eigene Konsum noch im grünen Bereich ist, kann man sich z.B. folgende Fragen stellen:

  • Geht es auch ohne Konsum? Geht es mir schlecht ohne den Konsum?
  • Warum konsumiere ich überhaupt? Was bringt es mir?
  • Habe ich andere Möglichkeiten für Spaß, Entspannung, Freizeitbeschäftigung,...?
  • gab es durch den Konsum negative Veränderungen in meinem Leben (Schule, Freunde, Familie, Freizeit, Gesundheit,...)
  • Wie gehe ich mit negativen Gefühlen und Problemen um?

Ich kann dir auch den Cannabis-Check empfehlen - hier bekommt man nach Beantwortung einiger Fragen eine Rückmeldung zum Konsumverhalten: https://www.drugcom.de/tests/selbsttests/cannabis-check/

Sonst kannst du uns natürlich gerne auch im Privatchat anschreiben, wenn du dich dazu näher austauschen möchtest. Wir sind ein kleines Team aus professionellen Suchtberater:innen, haben Schweigepflicht und helfen gerne weiter.

Viele Grüße

Peter vom DigiStreet-Team der Drogenhilfe Schwaben

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Hallo Connie123,

wenn sich der Konsum bereits negativ auf andere Lebensbereiche (wie das Studium) auswirkt, wäre das sicher ein guter Anlass, über eine Veränderung deines Konsumverhaltens nachzudenken.

Hast du in deinem sozialen Umfeld jemanden, mit dem du darüber sprechen kannst?

Ansonsten sind Suchtberatungsstellen auch eine gute Anlaufstelle für das Thema. Diese gibt es eigentlich in allen größeren Städten, beraten kostenlos und haben Schweigepflicht. Wenn du möchtest, können wir dir gern bei der Suche nach einer Beratungsstelle in deiner Umgebung behilflich sein.

Du kannst auch gerne mit uns über das Thema schreiben oder dich an die bundesweite digitale Suchtberatung wenden: https://www.suchtberatung.digital/

Viele Grüße und alles Gute!

Peter vom DigiStreet-Team der Drogenhilfe Schwaben

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Hallo MiXXXery,

Auch wenn das keine Erkrankung ist, die im ICD 10 oder aktueller ICD 11 definiert ist, kann man, wenn man sich nicht sicher ist, immer schauen, ob die Kriterien für eine Sucht erfüllt sind. Diese kann man auf nicht-stoffgebundene Süchte nämlich prinzipiell genauso anwenden wie auf stoffgebundene:

Die sechs Diagnosekriterien von ICD 10 werden im ICD 11 zu drei Paaren zusammengeführt, von denen ein Kriterium pro Paar erfüllt sein muss, um das Paar als erfüllt anzusehen. Wenn zwei der drei Paare positiv sind, besteht eine Abhängigkeit:
Toleranzentwicklung und Entzugssymptome
Suchtverlangen (Craving) und Kontrollminderung / -verlust
Vernachlässigung von Verpflichtungen und Vergnügen zugunsten des Substanzkonsums und fortgesetzter Substanzkonsum trotz schädlicher Folgen

(von https://www.medikamente-und-sucht.de/behandler-und-berater/medikamentensicherheit/missbrauch-und-abhaengigkeit/abhaengigkeit-diagnosekriterien)

Für dein Thema würde das zum Beispiel bedeuten:

  • Toleranzentwicklung: musst du immer noch mehr Daten sammeln, um den gleichen Effekt zu haben?
  • Entzugssymptome: geht es dir psychisch schlecht, wenn du mal eine Zeit lang verzichten musst?
  • Suchtverlangen: spürst du einen starken Druck, Daten zu sammeln?
  • Kontrollminderung: hast du das alles noch im Griff, in welchem Ausmaß du das machst und wieviel Zeit das in Anspruch nimmt?
  • Vernachlässigst du andere wichtige Lebensbereiche zugunsten deiner Sucht?
  • machst du immer weiter, obwohl du bereits negative Folgen davon hast?

Unabhängig davon, ob es sich dann tatsächlich um eine Art Sucht handelt, ist dann ja die wichtigste Frage, ob du etwas daran ändern möchtest. Falls ja, kannst du dir natürlich Unterstützung suchen, zum Beispiel in einer psychotherapeutischen Praxis.

Ich hoffe, ich konnte damit ein wenig weiterhelfen.

Viele Grüße und alles Gute

Peter vom DigiStreet-Team der Drogenhilfe Schwaben

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Okay. Mit 21 bist du halt zwei Jahre älter und reifer geworden. Das ist eine ganz normale Entwicklung. Natürlich wird man mit der Zeit von anderen auch anders wahrgenommen. Du bist erwachsen, musst mehr Verantwortung übernehmen, hast aber auch mehr Freiheiten. Da wächst man langsam rein und das ist auch überhaupt nichts Schlimmes. Im Gegenteil. Ich würde nicht unbedingt nochmal 19 sein wollen. ;)

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Hallo NoName537,

der Wille, vom Heroin wieder loszukommen, ist schon mal der erste wichtige Schritt. Eine Sucht zu überwinden ist natürlich nicht einfach und nur der körperliche Entzug/Entgiftung reicht meistens nicht aus. Hast du schon mal überlegt, eine Therapie zu machen? In Therapieeinrichtungen kann man dir helfen, dich intensiv mit deiner Sucht auseinanderzusetzen, Dinge aufzuarbeiten und alternative Strategien zu entwickeln. Ich kann dir gern dabei behilflich sein, eine Suchtberatungsstelle in deiner Nähe zu finden, die dich bei der Therapievermittlung unterstützen kann, wenn du das möchtest. Antworte mir gern unter diesem Kommentar oder schick mir eine Privatnachricht.

Ich bin professioneller Suchtberater, digitaler Streetworker zum Thema Drogen/Sucht und habe Schweigepflicht.

Viele Grüße

Peter vom DigiStreet-Team der Drogenhilfe Schwaben

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Hallo sketch94,

schau mal - hier kannst du gut zur Nachweisbarkeit nachlesen:

https://mindzone.info/substanzen/cannabis-hanf-weed-marihuana-gras-shit-dope/

Bei einmaligem Konsum von ein paar Zügen, wollte eigentlich nach wenigen Tagen schon nichts mehr nachweisbar sein.

Viele Grüße

Peter vom DigiStreet-Team der Drogenhilfe Schwaben

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Hallo bineinfachhier,

ich würde dir auch empfehlen, mal mit einem Arzt darüber zu sprechen. So ein Blackout bzw. eine kurze Ohnmacht kann ja sehr viele Ursachen haben. Jedenfalls scheint da was mit deinem Kreislauf nicht ganz zu stimmen. Vielleicht trinkst du zu wenig?

Und es kann natürlich sehr gut sein, dass Cannabis diese Symptome verstärkt. Je nachdem, wie der Wirkstoffgehalt ist, was du vorher gegessen/getrunken hast, wie dein allgemeiner Gesundheitszustand ist usw. kann das natürlich deinen Kreislauf nochmal zusätzlich herausfordern.

Mit dem Einsetzen der Wirkung kann es zu Mundtrockenheit, geröteten Augen, erweiterten Pupillen, Blutdruckabfall, leicht herabgesetzter Körpertemperatur, gesenktem Blutzuckerspiegel und Auftreten von Schwindelgefühlen kommen. Bei Überdosierung, die unter Umständen schon durch einige Züge erreicht werden kann, können Übelkeit, Erbrechen, Kreislaufprobleme, Halluzinationen und Angstzustände auftreten.

(von https://mindzone.info/substanzen/cannabis-hanf-weed-marihuana-gras-shit-dope/)

Ein so hoher Puls ist - wenn man nicht gerade in dem Moment Sport macht, schon sehr ungewöhnlich. Wobei ich mich ein bisschen wundere, woher du so genau weißt, wie Puls und Blutdruck in dem Moment sind. Fitness-Armbanduhr?

Jedenfalls: ärztlich abklären lassen wäre sicher das Sinnvollste und bis auf Weiteres keine Substanzen mehr konsumieren.

Viele Grüße und alles Gute für Dich

Peter vom DigiStreet-Team der Drogenhilfe Schwaben

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Hallo louis17738282,

Erstmal: es ist sehr gut, dass du dich vor dem ersten Konsum ausführlich darüber informieren möchtest.

Langsam rantasten ist auf jeden Fall gut - immer lieber erstmal wenig konsumieren und die Wirkung abwarten.

Da du aber auch geschrieben hast, dass du eine Angststörung hast, möchte ich dich auch darauf hinweisen, dass das Risiko, einen Bad Trip zu haben, bei solchen Personen nochmal deutlich größer ist. Auch die Gefahr, eine Psychose zu entwickeln, ist hier höher. Also bitte ganz besonders vorsichtig sein und dir gut überlegen, ob du das wirklich probieren möchtest.

Hier kannst du nachlesen, was man grundsätzlich beim Konsum von Cannabis beachten sollte: https://www.drugcom.de/newsuebersicht/topthemen/safer-use-empfehlungen-fuer-weniger-schaedliches-kiffen/

Falls du noch Fragen hast, melde dich gerne bei uns.

Viele Grüße

Peter vom DigiStreet-Team der Drogenhilfe Schwaben

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Hallo AinzBlake,

der Konsum von Drogen muss nicht in jedem Fall "schlimm" sein. Wenn es sich um einen genussvollen Konsum handelt, es etwas Besonderes bleibt und keine negativen Auswirkungen auf andere Lebensbereiche hat, muss das noch nicht unbedingt problematisch sein.

Allerdings hat Kokain z.B. ein sehr hohes psychisches Suchtpotenzial, d.h. es kann sehr sehr schnell abhängig machen. Daher bleibt es oft nicht lange beim Genusskonsum und man sollte deshalb bei solchen Substanzen besonders vorsichtig sein.

Dass die Kombination von Sex und Drogenkonsum interessant sein kann, kann ich gut verstehen. Jedoch geht man dabei oft zusätzliche Risiken ein. Du kannst dich z.B. hier nochmal genauer über das Thema informieren:

https://chemsex.at/de/infos/information-chemsex-ist-riskant/

Wenn du weitere Fragen hast oder dich zu diesem Thema nochmal genauer austauschen möchtest, kannst du uns gerne auch im Privatchat anschreiben. Wir sind ein kleines Team aus professionellen Suchtberater:innen und unter liegen Schweigepflicht.

Viele Grüße

Peter vom DigiStreet-Team der Drogenhilfe Schwaben

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Hallo FrozenNacken,

einer Toleranz gegenüber psychoaktiven Substanzen kannst du eigentlich nur entgegenwirken, indem du eine längere Pause einlegst und allgemein seltener und nicht so starkes Cannabis konsumierst.

Viele Grüße

Peter vom DigiStreet-Team der Drogenhilfe Schwaben

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Hi Csffino,

im Grunde gelten für Computerspielsucht die gleichen Kriterien wir für andere Süchte auch:

  1. Kontrollverlust über das Spielverhalten: Wenn Personen selbst dann nicht aufhören zu spielen, wenn ein wichtiger Termin ansteht oder die Situation unangemessen erscheint.
  2. Vorrang von Spielen gegenüber anderen Interessen: Wenn sich Spielende von der Außenwelt abschotten und Freunde, Familie, Hobbys oder Pflichten vernachlässigen.
  3. Eskalation des Spielverhaltens trotz negativer Konsequenzen: Wenn es durch das Spielen in einem oder mehreren Lebensbereichen wie Schule, Beruf oder Gesundheit zu erkennbar negativen Konsequenzen kommt oder trotz persönlichem Leidensdruck nicht aufgehört werden kann.

Bedingung für eine Diagnose ist das Erfüllen der oben genannten Aspekte über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr sowie eine erhebliche Beeinflussung der persönlichen Lebensführung. Die episodische, teils auch problematisch erscheinende Faszination für ein digitales Spiel ist somit nicht gemeint.

(von https://www.klicksafe.de/digitale-spiele/sucht-abhaengigkeit)

Es gibt online auch verschiedene Selbsttests, die man machen kann, um besser einschätzen zu können, wie problematisch das Verhalten einzuschätzen ist. Zum Beispiel hier:

https://www.schoen-klinik.de/formulare/selbsttest/computersucht

Falls du noch weitere Fragen hast, wende dich gerne an uns.

Viele Grüße

Peter vom DigiStreet-Team der Drogenhilfe Schwaben

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Hallo Heinrichmerz71,

tatsächlich kann sich die Kombination von Sexualität und Substanzkonsum auf Dauer sehr negativ auf die Sexualität auswirken - oft so, wie du es auch beschrieben hast. Sex macht ohne Konsum nicht mehr viel Spaß bzw. geht der Reiz verloren.

Ich würde versuchen, Kokain erstmal komplett wegzulassen - oft normalisiert sich alles andere mit der Zeit dann wieder. Es gibt aber - zumindest in größeren Städten auch Beratungsstellen speziell für das Thema "Sex und Substanzkonsum", die dir da sicherlich nochmal gezielter weiterhelfen können. Oder du kannst Dich an eine Suchtberatungsstelle wenden, z.B. online und anonym hier: https://www.suchtberatung.digital/

Melde dich gerne bei uns, wenn du weitere Fragen hast oder wir dich irgendwie unterstützen können.

Viele Grüße,

Peter vom DigiStreet-Team der Drogenhilfe Schwaben

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Hallo FrozenNacken,

tatsächlich haben Menschen schon immer Drogen konsumiert. Dazu gibt es von Terra X eine interessante Doku: https://www.zdf.de/dokus/terra-x-drogen-eine-weltgeschichte-mit-harald-lesch-100

Drogen können für die einzelne Person verschiedenste Bedürfnisse erfüllen, z.B. die Bedürfnisse nach

  • Rausch
  • Ablenkung
  • Leistungssteigerung
  • Abbau von Hemmungen
  • Zeitvertreib
  • und vieles mehr...

Das heißt aber nicht, dass Menschen deswegen Drogen nehmen müssen. Man kann immer auch andere (gesündere) Wege finden, seine Bedürfnisse zu erfüllen.

Viele Grüße

Peter vom DigiStreet-Team der Drogenhilfe Schwaben

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Hallo meinerechtehand,

vielleicht kurz zu den exotischen Substanzen: ich würde immer empfehlen, sich vorab gut mit den jeweiligen Substanzen auseinanderzusetzen. Gute, neutrale Substanzinfos findest du beispielsweise hier: https://mindzone.info/ oder https://www.drugcom.de/drogenlexikon/

Bei Substanzen, die für Trips verwendet werden, sind neben der Dosierung besonders auch immer Set und Setting zu beachten: eigene Stimmung, Wohlbefinden, körperliche und geistige Verfassung, Umgebung, anwesende Personen etc.

Dazu findest du auch hier eine gute Zusammenfassung: https://drugchecking.berlin/substanzen/drug-set-setting

Und bitte auch immer in Sachen Mischkonsum gut informieren und im Zweifelsfall nicht mehrere Substanzen miteinander kombinieren. Auf der Seite von mindzone (siehe oben) stehen bei den jeweiligen Substanzen auch meistens Hinweise zum Mischkonsum dabei.

Falls du konkrete Fragen hast, kannst du dich gerne auch an uns wenden.

Viele Grüße und alles Gute

Peter vom DigiStreet-Team der Drogenhilfe Schwaben

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Hallo FranzaForta123,

Glückspielsucht ist genauso ernst zu nehmen wie jede andere Abhängigkeit.

Ich glaube, es wäre tatsächlich eine gute Idee, sich hier professionelle Unterstützung zu holen. Die meisten Suchtberatungsstellen sind auch Ansprechpartner für Glückspielsucht. Es gibt auch auch Beratungsstellen speziell für dieses Thema.

Als erste Anlaufstelle könntest du dich z.B. auch an DigiSucht, die digitale Suchtberatungsstelle wenden:

https://www.suchtberatung.digital/gluecksspiel/

Ich kann dir aber bei Bedarf gerne auch dabei behilflich sein, eine Suchtberatungsstelle in deiner Nähe zu finden.

Viele Grüße

Peter vom DigiStreet-Team der Drogenhilfe Schwaben

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Hallo Lucaaa13,

zunächst sollte man festhalten, dass es sich bei Codein um ein verschreibungspflichtiges Medikament mit hohem Suchtpotenzial handelt:
„Codein (Methylmorphin) ist ein schmerzlindernder und hustenreizstillender Wirkstoff und wird, wie Heroin, aus Roh-Opium gewonnen. Bei Roh-Opium handelt es sich um den eingetrockneten Milchsaft der Schlafmohnpflanze.“

Grundsätzlich sollte man nie Substanzen konsumieren, über deren Wirkungen und Folgen man sich nicht informiert hat.

Bei den möglichen Folgen muss man zwischen akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen unterscheiden.

Zu den Kurzzeitwirkungen gehören:

“ Neben Übelkeit und Erbrechen kann es zu Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Appetitverlust, Juckreiz, Verstopfung, Schwierigkeiten beim Urinieren, Müdigkeit / Schläfrigkeit, Senkung der Atemfrequenz bis hin zu einer lebensgefährlichen Atemdepression kommen.“ (https://mindzone.info/substanzen/codein/)

Langzeitfolgen können sein:

„Bei chronischem Konsum kann sich eine psychische und physische Abhängigkeit entwickeln. Auch stellt sich eine Toleranzentwicklung ein, so dass die Dosis für die gewünschte Wirkung zunehmen erhöht werden muss.

Wird der Konsum abrupt beendet, treten psychische und körperliche Entzugserscheinungen auf, wie z.B. Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, Magen- und/ oder Beinkrämpfe, Muskelschmerzen, Kälteschauer, Zittern, heftiges Schwitzen, Muskelzucken. Vereinzelt wurden bei Konsumenten psychische Veränderungen beobachtet. Ein Entzug kann aufgrund des hohen Abhängigkeitspotentials vergleichbar schmerzhaft und lang wie ein Heroinentzug sein." (https://mindzone.info/substanzen/codein/)

Wenn du Probleme mit deinem Konsum hast oder jemanden brauchst, um darüber zu sprechen, dann kannst du dich gerne an uns vom DigiStreet-Team wenden. Wir sind Sozialarbeiter:innen die online aktiv sind, um Menschen bei den Themen Sucht und Konsum zu helfen.

Viele Grüße
Emina vom DigiStreet-Team der Drogenhilfe Schwaben

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Hallo Mmarlene,

grundsätzlich ist das möglich, jedoch sind die Schleimhäute im Mund nicht so durchlässig wie die Schleimhäute in der Nase. Das heißt, in der Regel wird die Wirkung über die Aufnahme im Mund dann zeitverzögert eintreten - also bitte nicht "nachlegen", wenn die Wirkung noch nicht wie erwünscht da ist.

Viele Grüße

Peter vom DigiStreet-Team der Drogenhilfe Schwaben

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Hallo alkrayduopfer,

beim Konsum von Ecstasy kann sich eine Toleranz sehr schnell entwickeln. Das betrifft dann nicht nur die positiv erlebten Wirkungen (Euphorie, Nähegefühl, etc.), sondern auch die rein körperlichen Wirkungen wie eben die erweiterten Pupillen.

Aber Vorsicht! Das heißt nicht, dass der Konsum dann weniger gefährlich ist: man neigt dann oft dazu mehr zu nehmen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen erhöht damit das Risiko für:

  • Serotoninmangel (Downphase)
  • Hitzestress/Kreislaufüberlastung
  • Angstzustände
  • Nieren-/Leberversagen etc.

Daher bitte immer die Safer Use-Regeln beachten - diese findest du zum Beispiel hier:

https://drugchecking.berlin/substanzen/mdma-ecstasy oder

https://www.saferparty.ch/substanzen/mdma

Und um die Toleranzentwicklung zu vermeiden und dem Körper Erholung zu geben, sollte man Ecstasy maximal alle 6-12 Wochen konsumieren.

Viele Grüße

Peter vom DigiStreet-Team der Drogenhilfe Schwaben

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