Meinung des Tages: Wie sicher sind Großveranstaltungen wirklich?

19 Antworten

Guten Tag.

Die Volksfeste sind so sicher wie das gesamte Leben. Es kann Einem überall Etwas passieren.

01. Ich komme aus Hamburg und gehe dort jedesmal auf den Hamburger Dom , eines der größten deutschen Volksfeste. Ich fühle mich dort sicher.

02. Wie soll man Das machen. Wir leben in einem freien Land und Jeder kann sich fast überall aufhalten wo man will.

03. Mehr Schutz braucht es nicht.

Mit freundlichen Grüßen 😉.


Die Frage zielt ja sehr auf die "gefühlte Sicherheit" ab und nicht auf die statistischen Belange, daher ist das für mich wenig zielführend. Es reichen doch bereits wenige Attetante aus, um das Sicherheitsgefühl der Leute gravierend negativ zu beeinflussen und dies gänzlich unabhängig von der Anzahl der Veranstaltungen und der Zahl der Opfer.

Man müsste die Anzahl der Großveranstaltungen im Verhältnis zur Anzahl der terrositischen Attentate & Opfer betrachten. Die Datenlage dazu ist leider dünn. Im Ergebnis würde aber sehr wahrscheinlich ein ziemlich geringes Risiko dabei herauskommen. Zumindest weitaus geringer als die Teilnahme am Straßenverkehr, eine infektion durch Corona oder Flugreisen.

Darüber hinaus sind Bombendrohungen und dergleichen nicht wirklich etwas bemerkenswert neues. Allein während meiner Schulzeit ist dies an meiner Schule mindestens 3x vorgekommen. Das ist Jahrzente her.

Die Blinde Panik der Leute kann man hier auf GF jedenfalls täglich beobachten. Die Leute reagieren emotional und nicht rational. Diese Art Fragestellungen verfestigen das Ganze nurnoch, da die Nutzer noch mehr mit dem Themenkomplex bombardiert werden. Die Verhältnismäßigkeit geht schlicht verloren.

Man macht doch alles, dass es so sicher wie möglich ist.

Es ist bis jetzt ja nicht mal ansatzweise bestätigt, dass auf dem festgelände überhaupt etwas ist.

Anschläge kann man vllt verhindern, aber Drohungen niemals. Alles richtig gemacht und erstmal geschlossen um in Ruhe zu ermitteln.

Was will man dort bitte noch sicherer machen? Drohungen wird man nie unterbinden können, Hauptsache ist, dass man wie heute, richtig reagiert


peter2023239  01.10.2025, 12:40

Man darf nicht jede Drohung ernst nehmen.Nur die Eingänge kontrollieren

Leandro864  01.10.2025, 13:22
@peter2023239

Stimmt, jedoch sollte man lieber eine zu viel ernst nehmen, als Menschenleben zu gefährden, auch wenn das Risiko gering erscheint.

Gerade in dieser Situation, wo der Täter schon ein haus und autos mit sprengsätzen hochgejagt hat, sollte man es ernst nehmen.

Selbst wenn man nichts findet, ist es besser 7h geschlossen zu haben und dannach in aller Sicherheit und ohne bedenken feiern zu können, als 7 stunden länger, dafür in Ungewissheit darüber ob gleich was anderes als der Bass scheppert

tanztrainer1  01.10.2025, 13:24
@peter2023239

Was meinst Du, was los wäre, wenn man eine Drohung nicht Ernst genug genommen hätte, und es würde wirklich etwas Schlimmes passieren?

Ich arbeitete einige Jahre in der Nähe unserer Synagoge und dem Hauptbahnhof. Es wurde immer wieder mal die gesamte Straße gesperrt und alle mussten die Gebäude verlassen.

Seit 2019 hat die Synagoge ständig Polizeischutz, früher war das nur zu bestimmten Zeiten.

Bin ganz froh, dass ich nicht mehr dort beschäftigt war.

Leandro864  01.10.2025, 13:25
@tanztrainer1

Genau deswegen ist meiner meinung nach Deutschland noch sicher, weil man auf solche Drohungen reagiert und sich nicht denkt, ach wird schon passen

Naja. Sicher fühle ich mich unter Menschen selten. Aber so ist nun mal das Leben

Nein, sollte man nicht. Freiheit ist das grösste Gut. Und lass mich raten; es ist keine Bombe explodiert?

Es braucht andere Massnahmen. Nicht am Fest. Sondern generell. Menschen sind zu egoistisch, aber das ist angelernt. Das kann anders gehen. Kamen diese Drohungen denn aus "jener" Ecke?


Es ist nicht möglich für eine solche Großveranstaltung völlige Sicherheit zu gewährleisten. Das ist auch nichts neues. Es war noch nie möglich. Das ist eine riesengroße Zielscheibe, die man nicht effektiv schützen kann.

Man muss es aber im Verhältnis sehen. Die An- und Abreise mit dem Auto ist vielfach gefährlicher als die Veranstaltung selbst.