Meinung des Tages: Wie glaubwürdig ist Deutschlands Klimarolle in Europa noch?

38 Antworten

Nicht glaubhaft – und ich wünschte, es wäre anders.

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Die einzigen Male, in denen die CO2-Emissionen tatsächlich gesunken sind, waren 2008 durch die Weltwirtschaftskrise und beispielsweise durch Corona.

Wir haben zwar glaubhafte Fortschritte erzielt, aber zu welchem Preis?

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Ich finde, Gates fasst es in seinem aktuellen Essay gut zusammen. Alle wohlhabenden Länder der Welt können den Klimawandel nicht besiegen, wenn ein Großteil der Emissionen aus Ländern stammt, in denen es nicht einmal fließendes Wasser gibt.

https://www.gatesnotes.com/home/home-page-topic/reader/three-tough-truths-about-climate

Bevor wir anderen Ländern vorschreiben können, wie sie ihren CO₂-Fußabdruck reduzieren können, müssen wir erst einmal die Lebensbedingungen vor Ort verbessern. Das heißt konkret, dass wir beispielsweise die Gesundheitsversorgung sicherstellen, Armut, Nahrungsknappheit usw. bekämpfen müssen.

  • Menschen, die verhungern, ist der Klimawandel schlicht egal – Punkt.

In diesem Zusammenhang geht Deutschland mit schlechtem Beispiel voran. Die überstürzte und schlecht durchdachte Klimapolitik hat zahllose Unternehmen die Existenz gekostet, Tausende Menschen arbeitslos gemacht, unsere Wettbewerbsfähigkeit zerstört, die Energiesicherheit gefährdet, die Wirtschaft destabilisiert und unsere Infrastruktur zusätzlich über ihre Grenzen hinaus belastet - Gleichzeitig hat sie viele hundert Milliarden Euro gekostet.

Das können sich andere Länder einfach nicht leisten – und wir auch nicht mehr.

Woher ich das weiß:Hobby – Vor und nach der Wahl sind inäqual!
 - (Recht, Politik, Geld)  - (Recht, Politik, Geld)

  Sollte Deutschland noch mehr in Klimaschutz investieren? Noch mehr? Aber gleichzeitig zig Gaskraftwerke bauen um den Bedarf zu decken und den CO2 Ausstoß zu erhöhen? Der Laden geht hier gerade den Bach runter Und Geld soll investiert werden um alles noch teurer zu machen? Aber selbsz ohne diese Kraftwerke importieren wir dann Atom- und Fossilstrom zu Höchstpreisen weil kein Wind weht. Weht der Wind verschenken wirden Strom. Klima hin, Klima her. Wir sind nur ein Land auf dieser Erde. Alleine retten wir gar nix. Co2 bleibt an Grenzen nicht stehen.

  Hat Deutschland noch eine Vorreiterrolle - und sollte das Land diese haben? Warum sollte D immer ud überall eine Vorreiterrolle haben. D. hat sich gefälligst erst mal selbst zu sanieren. DAFÜR haben unsere politiker zu arbeitem. Schnell und lösungsorientiert und pragmatisch. Andere könne auch die Welt retten.

  Wie lässt sich Klimaschutz mit wirtschaftlichem Wachstum vereinen? In den hier entsprechend investiert wird und das vorhandene Geld hier bleibt. Es reicht aber nicht inteffizientes künstlich mit Subventionen am Leben zu halten sondern dem Bedarf gerecht umzubauen.

  Was denkt Ihr generell über Deutschlands Klima- und Energiepolitik? Teilweise überzogen ud ineffizient und zu Lasten der Wirtschaft und der Bevölkerung.


Sandlerkoenig07  04.11.2025, 19:23

Diese "Klimapolitik" (die keine spürbaren Auswirkungen auf das globale Klima hat) treibt die Wähler nur weiter in die Arme der AfD !

In Europa? Selbst in Deutschland ist die Klimapolitik nicht glaubwürdig und erhärtet den Anfangsverdacht, dass es dem Staat nur darum geht, den Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Wäre dem nicht so, dann wären Haushalte die sehr wenig verbrauchen auch finanziell entlastet bzw. die CO2-Steuer ausgesetzt worden, bis ein Auszahlungsmechanismus des rückständigen Klimageldes steht. Offenbar ist weder das eine, noch das andere gewollt. Die Klimapolitik der Ampel, welche die Merz-Regierung weiter fortführt, ist m.E. asozial.

Sollte Deutschland noch mehr in Klimaschutz investieren?

Nein.

Hat Deutschland noch eine Vorreiterrolle - und sollte das Land diese haben?

Nein... so was abwegiges.. wir waren nie Vorreiter, sondern abschreckendes Beispiel. Wer behauptet ständig das wir je Vorreiter waren? Wir sind Vorreiter in Deindustrialisierung.. Vorreiter eines überlaufenden Sozialstaates, was sich auf Dauer nicht mehr auf den Rücken der arbeitenden Bevölkerung finanzieren lässt. Vorreiter in bunte Unsinnsprojekte vielleicht.

Was denkt Ihr generell über Deutschlands Klima- und Energiepolitik?

Schwachsinnig, realitätsfern und typisch grün.


PatchrinT  29.10.2025, 10:05

Beispiel bei mir,verbrauche 3000kw unter sparsam.(10.000kw) Gas. Das mit einer alten Niedertemperaturheizung. Sowas müsste belohnt werden,extra. Aber nein,jetzt rennen die mir die Bude ein weil das Gas umgestellt wird. L auf H Gas.

Sandlerkoenig07  04.11.2025, 19:25
@PatchrinT

Und was machst Du, wenn der Gasversorger das Netz aufgibt? Es ist in Planung (neues Gesetz), dass er das zukünftig darf, ohne Zustimmung oder Beteiligung der Endverbraucher.

PatchrinT  04.11.2025, 20:19
@Sandlerkoenig07

Ach weißt du,ich habe nur kleines eigentum,unter 70qm. Entweder ich kaufe mir einen alten Gußofen wie zu Omas Zeiten,schlage selber ein Loch in die wand für das rohr und alle können mich mal. Ich lebe allein,fast 67,für wen soll ich mich in eine teure Wärmepumpe verschulden wo die winter immer wärmer werden. Das Haus ist gut gedämmt,bis jetzt noch nicht einmal Heizung an gehabt. Schau dir die Temp jetzt draussen an,bald 18 Grad,November ist dann ohne Frost vorbei. Langsam kann ich dieses Gesülze mit dem Heizungsgesetz nicht mehr hören. Ich denke mal ich vermiete das und haue ab,China,Kambotscha,Laos.....

Ontario  30.10.2025, 07:56

Ich stelle da mal andere Fragen Die Ampelregierung hat 100 Milliarden Euro für Klimaschutz verabschiedet. Hört man etwas davon, wo dieses Geld eingesetzt wird ? Nein . Es wurde eine CO2 Steuer eingeführt die jährlich steigt, hört man etwas davon wo dieses Geld eingesetzt wird ? Nein.

Deutschland ist der größte Industriestaat innerhalb der EU Ein Land ,dessen Wohlstand auf Export basiert. Dadurch sind wir auch in der Lage ein Sozialsystem zu unterhalten, wie sonst in keinem EU Land.

Bevor man. diese Klimahysterie bei uns immer weiter treibt, sollte mal der Fokus auf andere EU Länder gerichtet werden Osteuropa, Südeuropa da spielt Klimaschutz eher eine untergeordnete Rolle Da hat man ganz andere Probleme

Klima ändert sich, ob wir das wollen oder nicht Teure Klimakonferenzen werden abgehalten, die im Ergebnis nicht mehr als Absichtserklärungen beinhalten.

Regenwald ist für unsere Klima wichtig Doch was wird entschieden ? Ab 2030 soll der Raubbau (Abholzung) des Regenwaldes beendet werden. Bis dahin sind es noch 5 Jahre. Was in dieser Zeit an Regenwald abgeholzt wird, kann sich jeder denken. Da dürfet fast nichts mehr übrig sein

In Brasilien gibt es bereits Gebiete deren Böden verkarstet sind. Durch die Abholzung sinkt der Wasserspiegel, das Land wird unbrauchbar .

Auf Satelittenaufnahmen sieht man, wo weltweit die größten Umweltverschmutzer angesiedelt sind. Dort sollte man den Hebel ansetzen. Es ist ein globales Problem .das Deutschland nicht lösen kann..

In Ostasien fahren Hunderttausende , stinkende und qualmende Mofas in den Städten herum Uralte LKW`s. .Wer will dass abschaffen ?

Es gibt immer mehr Länder dia sich industriell entwickeln..Beispielsweise Indien , das inzwischen bevölkerungsreichste Land der Erde.

Diejenigen die hier die Klappe aufreissen und Deutschland an den Pranger stellen wollen, denen würde ich mal empfehlen, in diese Läden zu reisen, in denen Klimaschutz keine Rolle spielt.

Uns Bürger mit immer weiteren Abgaben unter dem Vorwand Klimaschutz zu belasten, ist sicher kein Weg, der in punkto Klima etwas ändern würd.

.

gutefrage 
Beitragsersteller
 29.10.2025, 09:52

Danke, dass Du Deine Meinung mit uns geteilt hast!

markboy  29.10.2025, 13:07
erhärtet den Anfangsverdacht, dass es dem Staat nur darum geht, den Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Würde es "dem Staat" darum gehen Geld aus der Tasche zu ziehen, würde es als erstes die ganzen klimaschädlichen Subventionen streichen.

Die Regierungen Scholz und Merz waren und sind in ganz vielen Positionen nicht sonderlich glaubwürdig.

Klimaschutz ist leider nur eine davon. Viel schlimmer ist, dass beide überzeugte Hinterzimmerpolitiker sind, die das Vertrauen in die Demokratie insgesamt schwächen und Antidemokraten und Faschisten den Weg ebnen.

Aber zurück zum Klimaschutz.

Selbstverständich brauchen wir mehr Klimaschutz. Allerdings ist es mit mehr Geld im vorhandenen System nicht getan. Es muss effektiver investiert werden und zu Maßnahmen zur Klimawandelvermeidung müssen Maßnahmen zur Anpassung an den bereits heute nicht mehr zu verhindernden Teil des Klimawandels kommen.

Effizienzgewinne im Straßenverkehr werden seit Jahrzehnten von einem stetigen Wachstum der Fahrzeuge aufgefressen. Da auch Elektroautos vielleicht annähernd klimaneutral, aber niemals in allen Aspekten umweltneutral sein können, sind sie Teil des Problems sobald sie größer sind als nötig. Im Durchschnitt größere Fahrzeuge verschäfen außerdem die Parkplatzprobleme. Gegensteuern wäre einfach. Man müsste die KFZ Steuer reformieren. Heute profitieren große, schwere Fahrzeuge von der Formel zur Berechnung der Effizienzklasse, während kleine, leichte Autos benachteiligt werden. In den Kleinwagenklassen ist es heute kaum noch möglich, einen Verbrenner zuzulassen während es bei schweren, verbrauchsintensiven SUV überhaupt kein Problem ist. Das muss umgekehrt werden. Und zwar dringend. Wenn die deutsche Autoindustrie (im Gegensatz zur Französischen, Italienischen, Japanischen und Koreanischen) zu dumm ist um mit kleinen Autos Geld zu verdienen, dann muss man den Laden halt zu machen.

Der ÖPNV als bedeutend umweltfreundlichere Fortbewegungsweise ist vor allem auf dem Land immernoch lückenhaft und vor allem in den Randzeiten schwierig zu benutzen. Der Ausbau wird durch ebenso überzogene wie kurzsichtige Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit und unflexible Denkweisen behindert.

Unsinnige Vorschriften wie E-Scooter Verbote im ÖPNV und konstruktive Fehler wie zu wenig Fahrradplätze in Nahverkehrszügen wirken ebenfalls negativ auf das Wachstum.

Ein viel zu großer Teil des Güterverkehrs findet auf der Straße statt. Der Schienengüterverkehr wird künstlich langsam gemacht, er muss warten sobald ein Personenzug die Trasse braucht. Es fehlt die Infrastruktur, um sowohl Personen- als auch Güterverkehr schnell fließen zu lassen. Der Schienengüterverkehr besteht fast nur noch aus Langstreckenverkehr, er bedient die Fläche nicht mehr. Effiziente Lösungen für die letzte Meile fehlen völlig, obwohl das dafür seit den 1930er Jahren bekannte Konzept, Container mit speziellen Kurzstrecken-LKW vom Bahnhof zum Kunde und zurück zu bringen mit der heutigen Technik besser als je zuvor funktionieren würde.

Auch im Bausektor haben wir massive Probleme, sowohl Privat- als auch Gewerbebauten betreffend.

Der Trend zum freistehenden Einfamilienhaus auf der grünen Wiese ist ungebrochen. Der Flächenverbrauch solcher Neubausiedlungen ist zu groß und die von jedem Steuerzahler subventionierten Erschließungskosten sind unnötig hoch. Der klassische Baustil von Kleinstädten, mit nebeneinander direkt am Gehweg stehenden Ein- und Zweifamilienhäusern, Hofeinfahrten dazwischen und Gärten dahinter verbraucht weniger Fläche und ermöglicht kürzere Erschließungsstraßen und eine einfache Anbindung an den vorhandenen ÖPNV. Völlig unverständlich ist, dass es bei Neubauten weiterhin keine Pflicht zur Regnwassernutzung und zur Nutzung von Sonnenenergie oder alternativ zur Dachbegrünung gibt.

Einkaufsmärkte jeder Art werden heute in der Regel als eingeschossiger Bau außerorts auf die grüne Wiese gesetzt, mit einem großen Parkplatz davor. Der Flächenverbrauch ist gewaltig und die Märkte sind mit jedem anderen Verkehrsmittel als dem Auto schwierig zu erreichen. Obwohl es erfolgreiche Beispiele mit Parkplätzen auf dem Dach oder im als Parkdeck ausgeführten Erdgeschoss und sogar mehrgeschossige Bauten mit Büros oder Wohnungen in den oberen Stockwerken gibt, wird in der Regel weiter eingeschossig in die Fläche gebaut.

Neue Gewerbegebiete werden in der Regel ausgewiesen, ohne auch nur eine Sekunde an einen Eisenbahnanschluss zu denken. Auch das muss sich ändern.

Zur Anpassung an den Klimawandel sind verschiedene Maßnahmen nötig.

Insbesondere muss berücksichtigt werden, dass Niederschläge ungleichmäßiger als bisher verteilt sind. Starkregen und Dürre werden immer mehr zum Normalzustand. Wir müssen unseren Gewässern wieder den Platz lassen, die sie brauchen um das Wasser von Starkregen aufzunehmen. Frühere Jahrhunderthochwasser werden bald mehr als einmal im Jahrzehnt vorkommen. Nach dem Hochwasser einfach trotzig wieder aufbauen war noch nie schlau, aber heute ist es geradezu suizidal. Hochwasserschäden vermeiden ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Betroffene Bürger müssen auf dem Weg des Landtauschs unbürokratisch Ersatzbauland außerhalb der Gefahrenzone bekommen. In Zukunft nicht mehr bebaubare Grundstücke in der Überschwemmungszone können abhängig von den örtlichen Bedingungen entweder parkartig zur Naherholung gestaltet oder wiederbefeuchtet und der Natur überlassen werden.

Die Städte müssen grüner werden. Wir brauchen mehr Dach- und Fassadenbegrünung und öffentliche Grünflächen müssen aufgewertet werden.

Deutschland ist das Gespött der Welt.

Sollte Deutschland noch mehr in Klimaschutz investieren?

JA sollte es- wird aber schwer demokratisch durchzusetzen.

Hat Deutschland noch eine Vorreiterrolle - und sollte das Land diese haben?

NEin hat es nicht.

Wie lässt sich Klimaschutz mit wirtschaftlichem Wachstum vereinen?

Gar nicht das weiß ich seit über 10 Jahren.

Was denkt Ihr generell über Deutschlands Klima- und Energiepolitik?

Ein schwerer Sündenfall war die Abschaltung der Atomkraft. Man sollte unter Hochdruck die Technologie wiederbeleben.

Ich bin der Meinung dass eine - wenn auch nicht ruckartige - Dekarbonisierung des Landes sein muss wir sind das der Welt schuldig. Nur man muss sich ehrlich machen und sagen dass das unseren Wohlstand begrenzen wird, ist so. Und deshalb ist diese Variante auf die Dauer unwählbar.

Allein schon folgendes:

Die Bundesregierung hat sich ambitionierte Ziele gesetzt: Netto-Treibhausgasneutralität bis 2045 und eine Reduktion um 65 % bis 2030 gegenüber 1990.

Diese Ziele einzuhalten ist definitiv unmöglich. Das einzige womit man das erreichen könnte wären hastige Harakirimaßnahmen gepaart mit extremsten Investitionen. Nicht eins von beidem, beides es wäre verheerend für Wirtschaft und Gesellschaft. Es geht nicht. Was soll das? Also ich sage man soll und kann sehr sehr viel mehr tun ich bin pro Klimaschutz auch wenn es weh tut - aber diese Ziele sind einfach brutal und unrealistisch- was sollen sie dann?


Sandlerkoenig07  04.11.2025, 19:29

Für großartige Investitionen in den "Klimaschutz" fehlt dem Staat das Geld - er muß nun ja auch noch das Militär "aufstocken" und ist schon stark verschuldet. Mir tun die kommenden Generationen leid, denen das alles aufgebürdet wird (wobei die "Klimamilliarden" nutzlos verpuffen).