Gewissensfrage

Es geht um einen Freund von euch - ihr habt ein relativ gutes Verhältnis, schreibt euch ab und zu mal und seht euch alle 1-2 Monate mal über eine Dauer von mehreren Jahren. Einfach eine beständige Freundschaft, wo einem niemand auf den Keks geht, ihr euch gut versteht, auch wenn man sich nicht ständig sieht. Da der Eine ab und zu mal auf die Wohnung des Anderen aufpasst während dieser im Jahresurlaub ist, hat jeder von euch einen Hausschlüssel des Anderen.

Der Freund von euch bekommt eine schlimme Diagnose, es ist absehbar, dass er die nächsten Wochen nicht überleben wird.

Kurz vor seinem Tod vertraut euch der Freund an, dass er im Nachtkästchen in seiner Wohnung ein Testament liegen hat, was er dann nach seinem Tod den Angehörigen / Erben zur Verfügung stellen soll. Er sagt euch, dass niemand was von dem Testament weiß und auch nicht von dem, was darin steht. Er hat kein so gutes Verhältnis zu seinen Angehörigen, deswegen hat er ihnen nie davon erzählt und er hatte es ohnehin erst die letzten Wochen geschrieben. Letztlich stirbt der Freund.

In seiner Wohnung im Nachtkästchen, findet ihr das Testament, in dem nichts Außergewöhnliches steht. Die normale Erbfolge soll eingehalten werden etc., genauso, wie wenn es gar kein Testament gäbe.

Bis auf Eines:

In der Schublade darunter befindet sich 500.000€ Bargeld. Dies habe er sich über die Jahre angespart, was niemand wusste. Er wünscht sich, dass dieses Geld mit ihm gemeinsam in den Sarg gelegt wird und dieser dann beerdigt werden soll.

Anzumerken ist, dass im eigentlichen Testament nichts davon steht. Heißt also im Klartext, es würde wahrscheinlich niemandem auffallen, wenn das Geld und der Zettel mit seinem Wunsch, dass das Geld mit in den Sarg soll, verschwinden würde. Natürlich wäre das dann auch den Angehörigen möglich, wo euch unklar ist, ob sie das Geld nicht auch einfach selber einstecken würden, denn das Verhältnis war ja auch nicht so prickelnd.

Was macht ihr?

Ich gebe Testament & Geld den Angehörigen 44%
Ihr lasst alles im Nachtkästchen und geht wieder 39%
Ihr beseitigt das Testament und steckt das Geld selber ein 17%
Freundschaft, Gewissen, Gewissensfrage, Gewissenskonflikt

Lebensmittelverschwendung in deutschen Kliniken

Hallo zusammen,

ich wollte euch mal bitten, was ihr von der Lebensmittelverschwendung in deutschen Kliniken haltet. In sämtlichen Kliniken die ich kenne, werden jeden Tag kiloweise Fleisch, Fisch oder Wurst weggeworfen. Teilweise (müssen) komplette, unberührte Menüs, z.B. ein frischer Schweinebraten, weggeworfen werden.

Als ein Beispiel möchte ich, wie es oft vorkommt, den stationären Patienten nennen, der spontan einen OP-Termin am Nachmittag erhalten hat, da ein Slot frei geworden ist. Dazu muss er natürlich nüchtern bleiben. Da die hiesige Küche die Mahlzeiten von Mittags bereits vormittags vorbereitet hat, ist es auch nicht mehr möglich, das Essen abzubestellen.

Aufgrund Hygieneregeln darf das Essen auch nicht oder nur sehr kurz "aufgehoben" werden, was dem Patienten nichts bringt.

Das Personal darf das Essen nicht verzehren, da es in allen Kliniken als Diebstahl gilt. Von einer Toleranz, dass das das Pflegepersonal essen darf, sind die Kliniken weit entfernt, da sich ansonsten die anderen Berufsgruppen benachteiligt fühlen würden, da sie für das selbe Essen schließlich 5€ in der Kantine zahlen müssen.

Spenden an die Tafel etc. sind aus hygienischen Gründen nicht möglich (Lieferkette, Aufwand, Kühlkette bereits unterbrochen).

Offizielle Zahlen sind kaum zu kriegen, da natürlich keine der Kliniken als Verschwender in Verruf geraten will. Der Restmüll soll still und heimlich einfach abgeholt werden.

Gibt es Ideen, Meinungen? Wie seht ihr das?

ich finde es schlecht, aber unvermeidbar 75%
ich finds nicht schlimm 18%
man könnte es ja wie folgt regeln...: 4%
ich weiß auch nicht was ich sagen soll, aber... 4%
Umweltschutz, Krankenhäuser