Bist du körperlich mal gründlich untersucht worden, um mögliche Erkrankungen auszuschließen, die depressive Symptome fördern?
Z.B. führt die leider oft unter- oder fehldiagnostizierte Autoimmunerkrankung ME/CFS zu schneller Erschöpfbarkeit, zu Denkproblemen und deshalb zu sozialem Rückzug, was dann Depressionen fördern kann.
2 Antworten
Ja, ich wurde mehrfach gründlich untersucht, inklusive über 20 Bluttests und auch Checks auf Rheuma. Bisher kam nichts dabei raus, außer einem Verdacht auf Non-24. (2024)
Nein. Sobald ich körperliche Symptome hatte wurde schnell mit Antidepressiva oder Psychosomatik gearbeitet.
Ich bin an ME/CFS erkrankt und wurde somit falsch behandelt.
Es heißt nicht umsonst, dass viele Krankheiten psychologisiert werden.
Das ist volle Absicht.
Würde man meinen, aber irgendwann wird's verdächtig und ich bin überzeugt, dass viele absichtlich ihre Augen, Ohren und Münder verschließen. Das grenzt an Vernachlässigung.
Gerade was ME/CFS angeht, sind viele Ärzte leider immer noch mangelhaft geschult. Ich weiß, wovon ich rede, weil ich selber diese Diagnose habe. Es ist sehr frustrierend.
Ich glaube eher Unwissenheit der Ärzte.