"Antifa" ist kein ernstzunehmender Begriff mehr
Sie sind vllt gegen Faschismus, aber es ist eher ein "ich bin links, wehe du bist rechts, pro LGBTQ"-Begriff. Man kann auch gegen Faschismus sein, ohne sich zur "Antifa" dazuzuzählen, überall 161 hinzuschmieren etc.
Es ist eine Position die jeder Demokrat teilen müsste - unabhängig davon, ob er sich als „Antifa“ bezeichnet oder nicht.
26 Stimmen
3 Antworten
Naja, im Grunde ist es richtig, was du schreibst.
Doch das gilt eigentlich für Alles, oder nicht?
- Ich muss kein Christ sein, um auch humanitärer, sozialer oder gerechter Grundeinstellung zu sein ...
- Ich muss kein expliziter Rechtsradikaler sein, um Hass auf andere zu haben und um mich anmaßend als das wichtigste Volk aller Zeiten zu wähnen ...
- Ich muss kein linksgrünversiffter Demokratiefeind sein, um auch z.B. Maßnahmen gegen Klimarisiken zu befürworten ...
- Ich muss nicht unbedingt zur AFD gehören, wenn ich auch ausländerfeindlich bin ...
- Und ich muss nicht russophob sein, wenn ich trotzdem Putins Krieg als ungerecht empfinde ...
- Ich muss kein Hippie sein, um deren Ideal der Nächstenliebe und Gewaltlosigkeit für eine gute menschliche Gesinnung prädestiniere
- usw. ....
wie jemand kluges schon sagte: Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: „Ich bin der Faschismus.“ Vielmehr wird er sagen: „Ich bin der Antifaschismus“.
Klar, gegen Faschismus ist ja eigentlich jeder – bis es konkret wird und jemand was gegen Nazis tut. Dann ist’s plötzlich ‚die böse Antifa