gut

Fand es halt tragisch, wie es ausging. Das "Mordopfer" unterlag ja einem totalem Irrtum, was, so wie ich es verstanden habe, zu seinem Tod geführt hat.

Und ich habe wieder gemerkt: Ich bin kein Fan von moderner Oper.

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Ich hoffe, du hast die Besuchszeiten abgecheckt.

Dann gehst du beim Eingang zum Empfang und fragst, wo die kranke Person liegt. Am Empfang wird dir auch gesagt, wie du (ungefähr) zum Zimmer kommst, wobei es auch Wegweiser gibt. An der Zimmertür klopfst du an und schaust rein (eine Antwort hörst du vermutlich nicht, weil die Zimmer so groß sind).

Zu lernen, wie man Krankenbesuche im Krankenhaus macht, gehört zum Erwachsenwerden. :-)

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Da ist keine Farbe "weggeätzt". Da war vermutlich ein Aufkleber drauf und jemand hat den abgezogen. Natürlich kannst du die Pizza noch essen. Das ist doch der Deckel, also die Aussenseite, die betroffen ist.

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Nein, ich würde mich nicht "nur zum Reden" treffen. Weil es oft nicht dabei bleibt auf Dauer. Sonst hat man dann Mitleid mit dem Mann, weil die Noch-Frau ja sooo pöhse ist, eines kommt zum anderen, und zack - man ist mittendrin im Scheidungskrieg. Oder er trennt sich dann doch nicht, sondern man wird dann doch noch die geheime Affäre.

Wenn seine Ehe den Bach runter geht, soll er erst einmal das für sich lösen und mich dabei aussen vor lassen. Ich lasse mich nicht in so etwas reinziehen.

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aber meine Freunde sagen z.B. gar nichts dazu wenn ich auch nur das Wort Selbsmord erwähne.

Ich denke, sie sind mit der Situation überfordert. Es braucht enorm viel Empathie, Nähe, Wissen und auch Überwindung, um mit Hinterbliebenen aktiv darüber zu reden. Und das muss nicht zwingend mit der Art des Todes zusammenhängen, sondern ist auch oft so, wenn jemand auf "normale" Art stirbt.

Der Tod trifft jeden früher oder später, aber man möchte (vielleicht gerade deshalb) nicht darüber nachdenken, deshalb auch lieber gar nicht darüber reden. Und Suizid macht einem noch mehr Angst. Vielleicht betreffen solche Gedanken einen auch selbst?

Ich denke, dazu kommt, dass es zwar gewisse Konzepte gibt über das, was nach dem Tod passiert, aber viele Menschen haben trotzdem Angst vor dem "Danach".

Dazu kommt, dass Aussenstehende oft denken: "Ich möchte die Hinterbliebenen nicht auch noch daran erinnern." Dass das (meist) komplett falsch ist, merken sie erst, wenn sie selbst mit einem Todesfall konfrontiert werden.

Warum psychische Krankheiten ein Tabu sind: Fehlendes Wissen, Vorurteile - meiner Meinung nach. Und weil es irgendwie weniger greifbar ist als z. B. ein Herzinfarkt oder Beinbruch. Aber auch das hat wohl wiederum mit fehlender Aufklärung zu tun.

Aber es ist gut zu wissen, dass du mit deinen Eltern darüber reden kannst. Das ist nicht selbstverständlich.

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😱

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Nein, das ist alles andere als gängig und normal. Das zählt nicht. Es hätte ja auch sein können, dass sie während der Probezeit wieder hätte aufhören müssen. Was will sie sich da auf die Fahne schreiben?

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Sie kann dich schon anzeigen, aber da wird nicht viel bei rumkommen. Du kannst ja schildern, wie die Sache aus deiner Sicht gelaufen ist und dich entschuldigen.

Allerdings ist es auch sinnlos, die jetzige Mieterin anzurufen, und bei ihr nach den Gründen für die aus deiner Sicht verfrühte Wohnungsvergabe zu fragen. Sie wird diese Entscheidung nicht getroffen haben und dir deine Frage somit auch nicht beantworten können.

Noch dazu mit einer anderen Nummer - das fände ich auch seltsam.

Und es kommt schon mal vor, dass vergebene Wohnungen noch weiter online verfügbar sind. Die werden möglicherweise nicht immer sofort aus dem System genommen.

Du kannst dir die Nummer der aktuellen Mieterin einspeichern, damit du sie nicht nochmals aus Versehen anrufst.

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Zuerst einmal: Ja, wir haben Religionsfreiheit in Deutschland ab 14 Jahren - aber das hilft dir jetzt auch nicht weiter. Deine Eltern können dir das Leben trotzdem schwer machen.

Mein Vorschlag: Gib ihnen möglichst keinen Raum, dich anzugreifen. Das heisst auch, dass du dich nicht in Diskussionen reinziehen lässt, und trotzdem zeigst, dass du sie ehrst (wie es in der Bibel steht). Wenn wieder solche Sprüche kommen, kannst du z. B. sagen "Ich weiß, wie ihr darüber denkt, aber ich liebe euch trotzdem, weil ihr meine Eltern seid".

Oder: "Ich erwarte nicht, dass ihr meine Entscheidung nachvollziehen könnt."

Mehr nicht. Nicht auf Angriffe eingehen.

Desto öfter solche Sachen gesagt werden, umso mehr hasse ich mich selber. Ich bekomme immer mehr das Gefühl, dass ich nie hätte geboren werden dürfen, obwohl ich weiß, dass ich nichts falsch gemacht habe.

Ist dir bewusst, dass Gott anders über dich denkt? Er hat sich was bei dir überlegt, als du entstanden bist. Er liebt dich wie seinen eigenen Sohn. Er hat dir Gaben und Talente gegeben, die du einbringen kannst.

Liest du in der Bibel, hast du Kontakt zu anderen Christen?

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Ja, das hat im Grunde Jesus gelehrt

Vergebung heisst nicht: "Es ist nicht so schlimm, was passiert ist". Sondern Vergebung heisst "Ich schaue nach vorne, und hänge nicht mehr in der Vergangenheit fest. Ich überlasse es Gott, diese Person zu richten".

Und ja, mir ist bewusst: Es ist nicht einfach, als Opfer dem Vergewaltiger zu vergeben. Das heisst aber nicht, dass es unmöglich ist. Mit Gottes Hilfe vermögen wir viel mehr, als wir uns vorstellen können. Und es ist eine lebensverändernde Entscheidung. Wer nicht vergeben kann, wird auf Dauer krank.

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Für mich ist der Sinn des Lebens gute Beziehungen zu führen - zu anderen Menschen, aber auch und vor allem zu Gott.

Denn diese Beziehung ist das einzige, was den Tod überdauern kann: Man kann die Zeit nach dem Ableben auf dieser Welt mit ihm verbringen, an einem Ort, den man umgangssprachlich Himmel nennt. Das gibt mir einen Sinn für dieses Leben, denn es wird nicht einfach so enden.

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