AMA: Blickwechsel 28. August 2025
AMA: Deine Fragen an eine unheilbar depressive Person
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Ab wann "zählt" eine Depression als unheilbar?

3 Antworten

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Moin!

Eine Depression wird als unheilbar eingestuft, wenn bisherige Therapien, Medikamente oder andere Behandlungsansätze keine nachhaltige Besserung bewirken konnten. Man spricht dann von therapieresistent.

Bei mir ist es aber etwas spezieller: Ich kenne keinen Normalzustand. Ich weiß also gar nicht, wie es „normal“ sein sollte, zu fühlen oder zu empfinden.

Das macht es noch schwerer, eine Besserung überhaupt beurteilen zu können.

Daher spricht man indirekt bei mir von unheilbar. aktuell.

Zu meinem Alltag:
Nach außen wirke ich gelassen und relativ entspannt, mein Alltag ist sehr gleichförmig. So beschreiben mich auch meine Freunde: relaxed, ruhig, aber eben auch chronisch gelangweilt.

Zu diener Situation:
Ich habe keine „Schübe“. Bei mir geht es eher linear du kannst es dir vorstellen wie einen 5-Grad-Winkel, der stetig nach unten geht, und jeden Tag geht Lebensqualität verloren. Ich habe keine Tage mehr, an denen es mir richtig gut oder richtig schlecht geht. Es gibt Tage, an denen ich mehr schlafe, andere, an denen ich weniger schlafe aber das ist es auch schon.

Bei dir ist das vielleicht eher eine Art „Manie“, aber dafür gibt es theoretisch zigtausend Bezeichnungen, die hier den Rahmen sprengen würden.

Musst halt aufpassen was die Depression jetzt macht, nur weil die Schübe weniger werden wird es nciht "besser", es kann auch sein dass es irgendwann nach unten knallt oder eben nicht.

LG :)

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Habe seit meinem 4. Lebensjahr eine unheilbare Depression

Himmel1982  04.10.2025, 20:10

Ich habe seit junge Erwachsene Depression. Damals waren sie seltener. In Laufe der Zeit ist es immer mehr geworden. Bin in Behandlung. Ich habe Jetzt einen Schub. Seit Wochen, dazu kommen Psychosen. Ich fühle innere Leere und habe kaum Interessen und Hobbys. Alles ist finster, alles gleichgültig. Mir ist alles zu viel und ich bin gereizt. Ich bin froh das ich Arbeit habe, ich mache so was ich Schafe. Eigentlich dürfte ich hier nicht schreibender Staat liest. Ich fühle mich ständig beobachtet und verfolgt. Ich möchte aber gleichgesinnte die es genauso geht wie mir.

Mir geht es genauso. Ich hatte ein schweres frühkindliches Trauma und in der Folge eine traumatische Kindheit in einer gewalttätigen und dysfunktionalen Familie. Daher Depression schon im Kindesalter, soziale Phobie und vermutlich Borderline-Syndrom. Im fortgeschrittenen Alter erneutes Trauma durch Krebserkrankung, seither auch Angst- und Panikstörung, auch Epilepsie, weil es ein Hirntumor war. Seit 15 Jahren bin ich in psychiatrischer Behandlung mit häufigen Klinikaufenthalte und kiloweise Tabletten, es wird immer nur noch schlimmer.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich würde dir empfehlen spirituelle Problemlösungsansätze zu verfolgen! War davon auch schon betroffen und spreche daher aus Erfahrung. Schulmedizinische Lösungsansätze, wie Medikamente, Theraupeuten, etc. waren mir damals keine Hilfe. Hat aber bei mir auch ne Weile gedauert, bis ich zu dieser Erkenntnis kam. Letztlich habe ich es geschafft, dort rauszukommen und die Krankheit hinter mir zu lassen. Letztlich klappt das aber auch nur dann, wenn man hier konsequent an sich arbeitet, was ungeheuer schwer ist, weil man sich da zwangsweise "gewissen Wahrheiten" stellen muß. So meine Erfahrung! Hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung