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Schulsystem lateinische Metrik bei Gedichten?

Wir werden nun eine Klassenarbeit über die Metrik in lateinischen Gedichten schreiben. Dabei geht es um daktylische Hexameter und Pentameter, Arten von Verschleifungen (Elision, Aphärese oder Synaloephe), Natur- und Positionslängen, Zäsuren und Diäresen, Spondeus und Diphtong... Was soll das? Ich sehe keine Logik hinter diesem Schulsystem. Ich bezweifle spätestens hier einenen Nutzen in jeglicher Hinsicht. Dieses Thema hat keinen praxisrelevanten Bezug, wird von vielen Schülern nur auswendig gelernt ohne die Hintergründe zu verstehen und selbst wenn, ist der positive Einfluss in der Art und Weise wie man mit Texten zukünftig umgehen wird minimalistisch. Solch eine Übung mehrfach (ebenfalls in Deutsch) als Standardprogramm in Schulen anzubieten, finde ich absurd. Statt sich um Finanzen, Sport, Medizin oder eine Mischung verschiedenster Themen zu kümmern, wird die ganze Jugend auf so ein Wissen polarisiert. Ich werde wohl kaum eine Rede halten, die dann dank meines Wissens der Silbenlänge in antiken Gedichten oder dem Schema auf dem es aufbaut, um ein Vielfaches effizienter wird. Wenn ich dieses Wissen brauche, kann ich es mir aus eigener Motivation selbst beibringen.

Manche geben an, man lernt in der Schule zu Lernen, doch erstens ist es weitaus effizienter das zu lernen, worauf man Lust hat und zweitens kann man Sinnvolles ebenso mit Lernen kombinieren. Es ist hoffentlich auch wunderbar durchdacht, alle Schüler um 7 Uhr morgens entgegen ihrem biologischen Schlafrythmus aus dem Bett zuholen, da man sich für die Arbeitswelt daran gewöhen soll? Oder soll man spüren, welche anstrengende Disziplin das Lernen erfordert?

Ich mache mir Gedanken, dass diese Lebenszeit richtig verschwendet wird. Das es eine Schule gibt ist sicherlich sinnvoll, da soziale Kontakte und feste Strukturen mit Zielen wichtig sind. Auch das es mal Regeln und irrelevante Themen gibt ist in Ordnung, um sich beispielsweise einen weiten Horizont aufzubauen. Aber das sich das dann auch noch anfängt zu wiederholen ist mir unverständlich. Lehrer lernten diese theoretischen Kentnisse auswendig, nur um sie an Anderen weiterzugeben.

Insgesamt ist die Schule aus meiner Perspektive zu schreiblastig. Das meiste dreht sich um Formeln und Texte. Nicht mal etwas handwerkliches wird erklärt. Ein neues Schulsystem scheitert an der Organisation für verschiedene Schülergruppen und wird aus der Geschichte weitergetragen. Ist das nicht grenzwertig?

Eine Person die sehr viel Wissen besitzt hat nicht automatisch eine höhere Lebensqualität, als Personen die frühzeitig ihren Interessen nachgegangen sind.

Man sollte sein Leben möglichst schön gestalten, da auch Wissen nach unserem Ableben seinen Wert verliert. Interessantes Wissen bleibt zudem länger bestehen. Ich komme mit diesen Schulthemen zwar recht gut zurecht, aber trotzdem ist es für mich ein falsches Konzept und für einige ist die Schule sicherlich eine Belastung.

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