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Sollte die Kapitalertragssteuer in Deutschland auf 50% erhöht werden?

So könnten Sparer*innen dazu bewegt werden die gesetzliche Rente oder die Riesterrente zu nutzen statt an der Börse zu spekulieren.

Kurzantwort: Ja – und zwar gestern.

Langantwort (für alle, die bei „Kapitalertragssteuer“ nervös den Taschenrechner umklammern):

Eine Erhöhung der Kapitalertragssteuer auf 50 % wäre kein Angriff auf „die fleißigen Sparer“, sondern ein notwendiger Akt sozialer Hygiene. Jahrzehntelang wurde uns eingeredet, dass private Börsenspekulation quasi ein Akt der Altersvorsorge-Zivilcourage sei. Spoiler: ist sie nicht. Sie ist vor allem eines – individuelle Risikoauslagerung auf Kosten der Solidargemeinschaft.

Wer ernsthaft glaubt, dass eine Gesellschaft stabiler wird, wenn Millionen Hobby-Daytrader lieber ETFs anhimmeln als die gesetzliche Rente zu stärken, hat das Konzept von Solidarität ungefähr so gut verstanden wie ein FDP-Parteitag den Begriff „Gemeinwohl“.

Eine hohe Kapitalertragssteuer hätte gleich mehrere wohltuende Effekte:

  1. Lenkungswirkung statt Spielcasino
  2. Wenn Börsengewinne nicht mehr steuerlich hofiert werden, verlieren sie ihren Status als vermeintlich alternativlose Altersvorsorge. Plötzlich wirken gesetzliche Rente und selbst die oft belächelte Riester-Rente gar nicht mehr so „unsexy“. Willkommen zurück im System, liebe Leistungsträger.
  3. Demokratie statt Depot-Darwinismus
  4. Kapitalmärkte belohnen nicht Fleiß, sondern Kapital. Wer viel hat, bekommt mehr. Wer wenig hat, darf „Finanzbildung“ googeln. Eine hohe Besteuerung von Kapitalerträgen ist daher kein Neid, sondern Demokratieschutz.
  5. Entlastung derer, die nicht spekulieren können
  6. Pflegekräfte, Erzieherinnen, Verkäuferinnen – sie alle finanzieren über ihre Arbeit den Laden, während andere passiv Rendite kassieren. Eine 50-%-Steuer wäre ein Mindestmaß an Fairness.

Natürlich wird jetzt reflexartig gewarnt:

„Dann wandert das Kapital ab!“

Ja, und mein Einhorn parkt gerade vor der Tür. Kapital ist erstaunlich standorttreu, wenn Infrastruktur, Rechtsstaat und Absatzmärkte stimmen. Deutschland bietet all das – nur eben ohne Rendite-Wellnessprogramm.

Am Ende geht es um eine einfache Frage:

Wollen wir Altersvorsorge als kollektive Aufgabe oder als neoliberales Selbstoptimierungsprojekt?

Wer bei 50 % Kapitalertragssteuer Schnappatmung bekommt, sollte sich vielleicht fragen, warum Gewinne aus Geld weniger zur Gesellschaft beitragen sollen als Gewinne aus Arbeit. Spoiler: Dafür gibt es kein gutes Argument – nur sehr laute Interessen.

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Trennung aber unglaublich wie es Zustande kam?

Habe eine Beziehung mit einer Frau aus Afrika, sie kam zu und nach Deutschland und machte Aupair. Hab sie über Tinder kennengelernt.

Unser erstes Date war ende März 2025, zusammen gekommen im Juni 2025, davor haben wir uns jede Woche gesehen.

Alles war gut, sie wollte mich heiraten, sagte immer ich liebe dich, machte Geschenke und stellte mich ihren Eltern, besten Freundinnen etc vor.

Alles war gut, bis sie im November in die Heimat geflogen ist, weil ihre Schwester dort Heiratet.

Als sie zurück kam war sie eine Zeit lang komisch, sie hatte Symptome einer Geschlechtskrankheit, was aber am Ende eine Pilzinfektion war. Danach war sie wieder lockerer und es wurde alles wieder besser! Das vertraute Gefühl kam zurück. Sie hat aber ihren Handy Code geändert.

Ende Dezember zeigte sie mir auf Instagram etwas und ich habe gesehen, dass sie mit ihrem Ex geschrieben hat. Ich hab gesagt, dass ich das nicht will! Sie sagte okay ich blockiere ihn und mache das nie wieder.

Gestern wollte ich essen bestellen, wollte von ihrem Handy das Restaurant weiterleiten über Whatsapp. Was sehe ich? Ihr Ex ist ganz an oberster Stelle.

Ich bat ihr mir zu zeigen, was sie geschrieben haben und warum sie mich angelogen hat. Sie ignorierte alle Vorwürfe und wollte das Handy nicht entsperren. Als sie ihr Handy doch entsperrte nahm ich ihr Handy und öffnete den Chat. Sie wurde extrem panisch, klammerte sich um meinen Rücken und war fast schon hysterisch!

Ich las dann, dass sie Ende Dezember ihrem Ex geschrieben hat: „ich liebe dich!“ er antwortete: „ich liebe dich auch“

Habe das verstanden, da es auf einer Sprache war, die man in Europa spricht.

Sie hat noch etwas über mich geschrieben, mit meinem Namen auf der Sprache, die nur in dem Land gesprochen wird. Das habe ich nicht verstanden, konnte ich auch nicht mehr übersetzen, da sie es geschafft hat das handy auszuschalten!

Nach dem Vorfall gab ich ihr das Handy, begann mich umzuziehen und sie sagte: „nein geh nicht stopp“

Als ich zur Tür ging, sperrte sie die Tür zu und steckte den Schlüsse ein, ich klopfte ganz laut an der Tür damit es jeder hören konnte und dann sperrte sie auf, ich ging hinaus und fuhr nachhause.

Per WhatsApp schrieb sie mir, dass es ihr leid getan hat, was passiert ist. Hab nicht reagiert.

Heute morgen schrieb sie mir auf Tiktok, dass sie es versteht, wenn ich Abstand brauche und es ihr total leid tut.

Ich sagte, dass die Beziehung vorbei ist und sie sagte, okay, bla bla bla ich wünsche dir noch Alles Gute für deine Zukunft.

Ich: „Schade, dass du mich nie geliebt hast, dir auch Alles Gute.“

Darauf kam keine Antwort mehr.

Ich bin jetzt natürlich absolut geschockt, verwirrt, mir geht es sehr schlecht und ich stehe total neben der Spur.

Wie kann sie so sein, wenn sie diese Aussagen tätigte:

“Ich liebe dich“ „Ich will den Rest meines Lebens bei dir verbringen“ „Ich will dich in einigen Jahren wenn wir älter sind heiraten“ „Ich will in 5 Jahren Kinder mit dir: Die Namen könnten sein: xxxx“ „Ich freue mich, wenn du meine Eltern und meine Schwester in echt kennenlernen wirst.“ „Ich will immer mit dir telefonieren.“

Sie machte mir Geschenke von unseren schönen Erinnerungen zusammen ein Fotoalbum, eine Karte in der steht, dass ich der Mann bin, den sie eines Tages heiraten will.“

Zu mir: ich bin 21, habe nicht viel Geld also es war keine Sugar Daddy Beziehung, habe ein normales Auto, 0815 Haus alles Durchschnittlich.

Meine Fragen: Wie schätzt ihr die Situation ein, hatte immer ein gutes Gefühl mit ihr sie wirkte wie ein Fels in der Brandung. Hat sie mich wirklich geliebt?

Natürlich kannte ich ihre Familie, ihre Eltern haben mir Geschenke gemacht, ihre Schwester auch kenne alle Freundinnen und es wirkte alles echt.

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Meinung des Tages: Was haltet Ihr von der "Aktivrente"?

(Bild mit KI erstellt)

Rente mit 67 und trotzdem weiter arbeiten – für die einen ein Albtraum, für die anderen dank neuer Steuerregeln das Ticket zu finanzieller Freiheit im Alter.

Bonus für fitte Rentner

Seit dem 1. Januar 2026 ist die sogenannte Aktivrente in Kraft getreten. Wie der Bundesrat in seiner Zusammenfassung erläutert, dürfen Rentner nun monatlich bis zu 2.000 Euro steuerfrei hinzuverdienen. Das Ziel ist klar: Wer sich fit fühlt, soll motiviert werden, dem Arbeitsmarkt erhalten zu bleiben, ohne dass der Staat bei den Abgaben sofort kräftig zuschlägt. Für viele Seniorinnen und Senioren könnte dies eine attraktive Möglichkeit sein, den Lebensstandard deutlich zu erhöhen.

Lösung gegen Fachkräftemangel (?)

Politisch wird (von Seiten der CDU) die Maßnahme vor allem als Werkzeug gegen das Personalchaos gefeiert. Besonders in Handwerk und Pflege fehlen Köpfe, die durch die Aktivrente im System gehalten werden sollen. Doch Kritiker befürchten, dass dadurch ein subtiler gesellschaftlicher Druck entsteht.

Massive politische Kritik

Die Kritik der Opposition und der Sozialverbände ist laut. VdK und Caritas warnen vor einer massiven sozialen Ungerechtigkeit. Während gesunde Akademiker im Homeoffice profitieren, gehen körperlich hart arbeitende Menschen, die mit 67 gesundheitlich am Ende sind, leer aus. Zudem wird die „Aktivrente“ als „Rente mit 70 durch die Hintertür“ kritisiert. Es besteht die Sorge, dass das Rentenniveau langfristig sinkt, weil privates Nacharbeiten zur neuen Pflicht für die Existenzsicherung wird.

Unsere Fragen an Euch:
  • Würdet Ihr freiwillig länger arbeiten, wenn das Geld steuerfrei wäre?
  • Befürchtet Ihr, dass die Aktivrente den Druck erhöht, das Renteneintrittsalter generell auf 70 zu heben?
  • Benachteiligt dieses System Menschen, die körperlich nicht länger arbeiten können, und schafft so eine „Zwei-Klassen-Rente“?
Bild zum Beitrag
Ich finde die Aktivrente gut, weil... 44%
Ich halte nichts von der Aktivrente, da... 28%
Ich habe dazu eine andere Meinung und zwar... 15%
Unentschlossen/Keine Meinung 12%
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Achtung - zu wenig Arbeit wurde normalisiert

Eines der mächtigsten Manager Deutschlands fordert das Ende der Selbstzufriedenheit in Europa. Ex-Manager Paul Achleitner warnt er vor der „Droge charismatischer Führung“. Gespräch mit der "Presse"

"Wir haben uns mit der Illusion zufriedenstellender Minderleistung abgefunden"

Q: Kann Europa noch Standortpolitik? (sinngemäß)

A: In einer Welt, in der die beiden Supermächte USA und China ihre Interessen so konsequent vertreten, muss auch Europa entsprechend auftreten. Industriepolitik darf sich allerdings nicht im Kleinklein verlieren, sondern muss zuverlässige Rahmenbedingungen setzen.

Q: Passen diese Rahmenbedingungen noch, oder wurden diese etwa durch den Green Deal verzerrt?

Die Rahmenbedingungen bedürfen einer Ergänzung in zwei entscheidenden Faktoren: Sicherheit und Wachstum. Wir benötigen interne und externe Sicherheit, die in einer Art und Weise gefährdet ist, wie wir sie in den vergangenen 60 Jahren nicht gekannt haben. Und es muss endlich wieder richtiges Wachstum geben.

Q: Den Wachstumspfad hat Europa nicht erst jetzt, sondern vor 20 Jahren verlassen. Deutschland büßte seinen Wohlstand in der Ära Merkel ein.

A: Natürlich kann man sich auch darauf konzentrieren, die Vergangenheit aufzuarbeiten. Es hilft uns aber nicht weiter. Wir müssen nach vorne marschieren und uns fragen: Was kann man tun?

Was denkt ihr darüber?

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