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Soll oder muss ich alles Vergangene loslassen?

Okay mal sehen wie ich das jetzt formuliere:

ich bin jetzt ganz alleine meine Mutter ja auch gestorben. Väterlicherseits Verwandschaft 1 person tot, die anderen 2 werden in Kürze evtl auch sterben

Verwwandschaft mütterlicherseits gar kein Kontakt da toxisch

Kirche Bekanntenkreis sprechen mich immer wieder auf toxische Verwandschaft an obwohl ich deutlich machte lasst mich damit in Frieden.

Ich kämpfe um meine Existenz-Jobsuche usw kaum noch Geld

Jobcoaching merkt das mich innerlich sehr viel triggert und belastet

Ja ich weiss, ich brauche für mich einen ganzen Neustart es ist mein Leben

Mich triggert auch noch etwas die letzten Wochen und Monate mit meiner Mutter

Ich kann doch beide meiner eltern was vergangen ist nicht ganz gedanklich auslöschen ich liebe die beiden doch- ich war extrem auf miene Eltern fixiert

So Eltern possitiv zu haben nicht jeder hat so ein Glück

Ich mache halt vieles aus Gewohnheit, aus Gelerntem seitens meiner Eltern

Um aber alleine voran zu kommen muss ich definitiv was ändern

Mich haben gewisse Dinge innerlich immer beschäftigt weil viel passiert ist was nicht meinem erzogenen Gerechtigkeitssinn entspricht- sschuld toxische Verwandschaft und auch Bekanntenkreis

Wenn man einen Neustart wagt/machen muss, heisst das nicht das man das ganz alleine schafft-wäre aber mein Zeil, dabei merke ich das ich viele Tipps und Ratschläge bekomme, real mir aber keiner helfen will- wenn ich beruflich Ideen hätte heisst es lass die Finger weg das ist nix für dich

Arbeitgeber stellen gerade kaum ein laut Arbeitsministerin Bas. Herr Merz stellt Sozialempfänger als faul hin

ich bin 53 jahre alt seit 7.1- selbst mit Anfang oder Mitte 50 wird das schwer nen Job zu finden

Gestern auch meine Jobcoaching hat sich drüber fast lustig gemacht und gemeint ich solle vergangens ruhen lassen und nach vorne schauen-schon klar

Es sind Dinge da die mich triggern die ih loslassen sollte- aber doch nicht meine posssitive Vergangenheit

Allerdings werde ich gerade zum Stubenhocker ich sollte raus mal spazieren usw- allerdings im Moment fehlt die Motivation

Zum anderen- niemand meiner bekannten meldet sich oder selten dann nur immer die gleichen Fragen

Da ist keiner der sagt Komm Armin ich habe Zeit wir treffen uns machen irgendwas

Sorry kommte evtl etwas ala jammern rüber ist aber nicht meine Absicht damit- ich weiss das es irgendeinen Weg gibt wo ich da raus komme muss denn aber erst finden

Am besten wäre meine Situation dreht sich possitiv das alle andern dann mit offenem Mund da stehen weerden

Ich bin neuapostolisch- und zur toxischen Verwandschaft: Schwester meiner Mutter falsch und hinten rum sehr karnk von Kindern ins Pflegeheim geschoben was ich bei der toxischen Frau verstehen kann-als Christ dennoch kein Mitleid empfinde- Gemeindemitglieder siehe am Anfang meinen mich auf die frau ansprechen zu müssen was micch innerlich explodieren lässt- ich schaffe es nicht da innerlich Frieden zu finnden- ich habe mir schon als Kind geschworen das diese Verwandschaft was sie meinen Eltern und mir angetan haben- irgendwann mal selber büßen müssen was ja jetzt langsam der fall ist zumindest bei der Schwester meine Mama

Ich wollte darauf hinaus- wie schaffe ich es, also einen neustart hin zubekommen, meine Frieden zu finden, ohne neue Aufregung mit ab zuschließen?

Da ich erst umgezogen bin - neuer Umzug und weiter weg keine Option- da auch kein Geld

Aber so wie mein Coach meinte Vergangens aus meinem Kopf zu verdrängen das alles weg tun kann ich nicht

Liebe, Beruf, Angst, Verwandtschaft, Trauer, Tod, Beziehung, Streit, Bekanntenkreis, Toxische familie

Meinung des Tages: Was haltet Ihr von der "Aktivrente"?

(Bild mit KI erstellt)

Rente mit 67 und trotzdem weiter arbeiten – für die einen ein Albtraum, für die anderen dank neuer Steuerregeln das Ticket zu finanzieller Freiheit im Alter.

Bonus für fitte Rentner

Seit dem 1. Januar 2026 ist die sogenannte Aktivrente in Kraft getreten. Wie der Bundesrat in seiner Zusammenfassung erläutert, dürfen Rentner nun monatlich bis zu 2.000 Euro steuerfrei hinzuverdienen. Das Ziel ist klar: Wer sich fit fühlt, soll motiviert werden, dem Arbeitsmarkt erhalten zu bleiben, ohne dass der Staat bei den Abgaben sofort kräftig zuschlägt. Für viele Seniorinnen und Senioren könnte dies eine attraktive Möglichkeit sein, den Lebensstandard deutlich zu erhöhen.

Lösung gegen Fachkräftemangel (?)

Politisch wird (von Seiten der CDU) die Maßnahme vor allem als Werkzeug gegen das Personalchaos gefeiert. Besonders in Handwerk und Pflege fehlen Köpfe, die durch die Aktivrente im System gehalten werden sollen. Doch Kritiker befürchten, dass dadurch ein subtiler gesellschaftlicher Druck entsteht.

Massive politische Kritik

Die Kritik der Opposition und der Sozialverbände ist laut. VdK und Caritas warnen vor einer massiven sozialen Ungerechtigkeit. Während gesunde Akademiker im Homeoffice profitieren, gehen körperlich hart arbeitende Menschen, die mit 67 gesundheitlich am Ende sind, leer aus. Zudem wird die „Aktivrente“ als „Rente mit 70 durch die Hintertür“ kritisiert. Es besteht die Sorge, dass das Rentenniveau langfristig sinkt, weil privates Nacharbeiten zur neuen Pflicht für die Existenzsicherung wird.

Unsere Fragen an Euch:
  • Würdet Ihr freiwillig länger arbeiten, wenn das Geld steuerfrei wäre?
  • Befürchtet Ihr, dass die Aktivrente den Druck erhöht, das Renteneintrittsalter generell auf 70 zu heben?
  • Benachteiligt dieses System Menschen, die körperlich nicht länger arbeiten können, und schafft so eine „Zwei-Klassen-Rente“?
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Ich finde die Aktivrente gut, weil... 44%
Ich halte nichts von der Aktivrente, da... 28%
Ich habe dazu eine andere Meinung und zwar... 15%
Unentschlossen/Keine Meinung 12%
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Beworben als Aushilfe -> Regionalleiter meldet sich Do-Abend und Samstag persönlich?

Hallo zusammen,

​ich habe eine ungewöhnliche Situation (aus meiner Sicht) bei einer Bewerbung im Einzelhandel und wüsste gerne, wie ihr das einschätzt, bzw. jemand aus der Branche mehr weiß eventuell.

​Die Ausgangslage:

Ich bin Anfang 20, habe noch keine abgeschlossene Berufsausbildung/Studium. Da mein Lebenslauf etwas "krumm" ist, habe ich mich bescheiden auf eine einfache Aushilfsstelle (Teilzeit/Kasse) bei einem großen Discounter beworben für den Übergang bis August/ September zwischen FWDL bei der Bundeswehr (leider gemerkt ist nichts für mich) und einer Ausbildung/Studium.

​Die Reaktion:

Statt einer Standard-Antwort vom Filialleiter (wovon ich ausging) passierte Folgendes: An einem Donnerstagabend gegen 19:30 Uhr, versuchte der Regionalverkaufsleiter mich persönlich auf dem Handy zu erreichen. Da ich den Anruf verpasst hatte, schrieb er mir sofort danach eine persönliche E-Mail. Am Samstagmorgen haben wir dann telefoniert.

(Erste Frage die sich mir hier stellt: Normal ? Also dass der Einzelhandel auch Samstagsarbeitet ist mir klar, aber auch die Verkaufsleiter, dachte bis jetzt dass sind eher die Büroleute die ab und zu mal zubden Filialen fahren?)

Er hat mich nun zu einem direkten persönlichen Gespräch eingeladen.

Meine Verwunderung: Sowohl in der Mail als auch am Telefon bezog er sich explizit positiv auf meine angehängten Referenzen:​

  • Mein „sehr gutes“ Arbeitszeugnis aus einer Landtagsfraktion (12 Monate nach der Oberstufe) .​
  • Mein Arbeitszeugnis einer politischen Stiftung.

Meine Frage: Ich habe derzeit keinen Berufsabschluss , aber offenbar haben ihn meine Arbeitszeugnisse aus der Politik und der Stiftung hellhörig gemacht (?). Bin etwas verwundert wieso sich ein Regionalleiter für mich Zeitnehmen sollte für eine Teilzeitstelle. Ist es vielleicht standard so in der Branche oder könnte meine Vermutung dahinter berechtigt sein ?

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Arbeitszeugnis?

Hallöchen,

ich habe mein Arbeitszeugnis bekommen und war überrascht. Zwei Tage vor Ende meiner Probezeit wurde mir gekündigt, und mein Chef hat mich im Gespräch extrem runtergemacht. Dieses negative Bild spiegelt sich auch im Zeugnis wider.

Im Allgemeinen ist es wirklich nicht schön.

Könnte mir jemand helfen, die Formulierungen einzuschätzen und zu verstehen, was wirklich negativ ist?

Vielen Dank!

X besitzt solide Fachkenntnisse, die sie jederzeit sicher und zielgerichtet in der Praxis einsetzte. Sie überzeugte in hohem Maße durch ihr ausgeprägtes technisches Verstandnis, das es ihr jederzeit ermöglichte, auch für schwierige Konstellationen gute Lösungen zu finden. lhre Auffassungsgabe und ihr Denkvermögen ließen sie alle Situationen sofort überblicken und das Wesentliche erkennen (echt wow💀) .

X bewies immer große Einsatzfreude und eine große Loyalität dem Unternehmen gegenüber und war jederzeit bereit, auch zusätzliche Verantwortung zu übernehmen. Auch in Situationen mit erheblichem Arbeitsaufkommen erwies sie sich immer als in hohem Maße belastbar. 

X arbeitete jederzeit zielstrebig, sehr sorgfältig und mit großer Effizienz; dabei agierte sie immer qualitäts- und verantwortungsbewusst. Vertrauenswürdigkeit und große Zuverlässigkeit zeichneten durchweg den Arbeitsstil von x aus. 

Sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht erzielte sie immer qute Arbeitsergebnisse. 

X führte den ihr übertragenen Aufgabenbereich stets zu unserer vollen Zufriedenheit aus. 

Wegen ihres freundlichen, kontaktfreudigen und ausgeglichenen Wesens wurde sie allseits geschätzt. Sie förderte durchgehend aktiv die gute Zusammenarbeit und Teamatmosphäre.(klingt nicht positiv)

Ihr Verhalten gegenüber der Leitung, Kolleginnen und Kollegen sowie Kundinnen und Kunden war einwandfrei. 

  

Frau x verlässt unser Unternehmen mit dem... . Wir bedauern dies weil wir mit ihr eine gute Mitarbeiterin verlieren. Wir bedanken uns für die stets guten Leistungen und wünschen ihr für die Zukunft beruflich und privat weiterhin viel Erfolg und alles Gute.

Arbeit, Beruf, Zeugnis

Kein Fachkräftemangel: Was Deutschland jetzt erlebt, ist viel schlimmer.

Zu wenige Arbeitsstunden und doch kein Fachkräftemangel mehr

Unternehmen im Rückwärtsgang, Ausbildung auf Talfahrt, Minus 19 Prozent offene Stellen. Der deutsche Arbeitsmarkt steht nicht vor einer Delle – sondern vor einer nüchternen Bestandsaufnahme. Wer noch vom Fachkräftemangel spricht, hat die Zahlen nicht gelesen.

Nichts bewegt sich mehr. Kein Schwung, kein Druck, kein Auftrieb. Wenn selbst eine Sozialdemokratin, nämlich Andrea Nahles deren Berufsbiografie vom Glauben an Arbeit geprägt ist, so spricht, dann ist das kein Alarmismus. Dann ist es ein Befund.

Die gute Nachricht: Es gibt keine Massenarbeitslosigkeit. Die schlechte: Es gibt auch keinen Arbeitskräftemangel mehr. Die offene Stellenzahl ist innerhalb eines Jahres um 19 % auf rund eine Million gefallen.

Noch vor drei Jahren galt ein Job als Lebensversicherung. Unternehmen suchten händeringend, nahmen fast alles, was halbwegs passte. Qualifikation war zweitrangig. 2022 meldeten Betriebe über zwei Millionen offene Stellen. Heute ist davon nicht viel übrig – außer die Erzählung. Industrie bremst, Mittelstand kürzt, Konzerne streichen Stellen. Gesucht wird nicht mehr auf Vorrat, sondern auf Sicht. Und oft gar nicht.

So wenige Menschen in Ausbildung wie seit 25 Jahren nicht

Parallel dazu schrumpft das Fundament. So wenige Menschen in Ausbildung wie seit 25 Jahren nicht. Das ist kein demografischer Zufall. Das ist ein kulturelles Signal. Arbeit gilt vielen nicht mehr als Voraussetzung für Wohlstand, sondern als Störung desselben. Die Folgen sieht man zeitversetzt – aber verlässlich.

61,4 Milliarden Arbeitsstunden wurden 2024 in Deutschland geleistet – so wenige wie nie zuvor.

Pro Kopf sind das 1036 Stunden im Jahr. International ist das untere Liga. Nur Frankreich und Belgien arbeiten noch weniger. Länder wie Tschechien oder Neuseeland liegen deutlich darüber. Das ist kein Plädoyer für Selbstausbeutung, sondern eine Beschreibung der Lage.

Deutschland wirkt wie ein Land, das sich an seinen Erfolg gewöhnt hat. Wohlstandsverwahrlosung ist ein hartes Wort, aber ein treffendes.

Hohe Ansprüche, sinkende Einsatzbereitschaft. Große Debatten, dünne Ergebnisse. Natürlich kann man über Verteilung reden. Über Gerechtigkeit. Über Teilhabe. Aber ohne ein gemeinsames Minimum an Leistungswillen wird all das zur Kulisse.

Problematisch wird es dort, wo weniger Arbeit nicht durch mehr Produktivität ausgeglichen wird. Genau das passiert gerade. Die Produktivität stagniert. Die Wertschöpfung pro Arbeitsstunde liegt in Deutschland bei rund 97 Dollar, in den USA bei etwa 110 Dollar.Gleichzeitig wird weiter diskutiert, als wäre Wohlstand ein Dauerzustand. Viertagewoche, Purpose, Sinnfragen. Alles legitim. Aber riskant. Hohe Löhne bei stagnierender Produktivität sind kein Fortschritt. Sie sind ein Rechenfehler.

Vielleicht ist diese Arbeitsmarktkrise genau das, was nötig war. Die Erinnerung daran, dass Wohlstand kein Naturgesetz ist. Dass Produktivität nicht aus Workshops entsteht, sondern aus Einsatz. Wer weniger arbeitet als fast alle anderen und gleichzeitig an Effizienz verliert, sollte sich nicht wundern, wenn irgendwann weniger da ist.

Was denkt ihr über die aktuelle Situation und den Artikel?

Rechtlicher Hinweis: Die in diesem Beitrag verwendeten Textstellen sind (teilweise veränderte) Zitate aus dem Artikel, abrufbar unter diesem Link. Die Zitate dienen im Sinne des § 51 UrhG (Zitatrecht). Die Rechte am Originaltext liegen beim jeweiligen Rechteinhaber.

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Wie bewertet ihr das als neutraler Dritte in Technik?

Ich wollte wissen, ob es von mir dumm war, damals nicht auf die Idee zu kommen, dass es auch Jobs als Qualitätsingenieur gibt.

Gerade mit ADHS passen diese Tätigkeiten eigentlich sehr gut zu meinem Profil.

2018 war ich als Migrant im Master Maschinenbau immatrikuliert (Bachelorabschluss im Ausland). Zu dieser Zeit hatte ich einen regelrechten Tunnelblick: Für mich gab es im Maschinenbau nur Konstruktion, FEM oder klassische Entwicklung.

Auch im Studium selbst wurden fast ausschließlich diese Richtungen abgebildet. Die angebotenen Spezialisierungen waren zum Beispiel:

  • Konstruktionstechnik und Produktentwicklung
  • Produktionstechnik und Produktionsprozesse
  • Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik
  • Angewandte Mechanik und Thermodynamik
  • Montage-, Füge- und Fördertechnik
  • Systems Engineering und Arbeitsorganisation
  • Fahrzeugtechnik

Ein klarer Bezug zu Qualitätssicherung oder Qualitätsmanagement wurde dabei nie hergestellt.

Erst jetzt, im Jahr 2025, bin ich im Rahmen eigener Recherchen auf die Idee gekommen, dass Qualitätsingenieur-Jobs für mich infrage kommen könnten.

Meine Frage ist daher: Habe ich damals einen Fehler gemacht?

Ich habe viel recherchiert, viele Leute gefragt und mich intensiv mit Themen wie Werkzeugmaschinen, Entwicklung, Konstruktion und FEM beschäftigt. Trotzdem hat mir nie jemand die Richtung QA-/Qualitätsingenieur empfohlen.

Beruf, Studium, Technik, Job, Geld, IT, duales Studium, Psychologie, Bachelor, Maschinenbau, Universität

Meinung des Tages: Immer mehr arbeitslose Akademiker - Haltet Ihr die akademische Ausbildung noch für krisensicher?

(Bild mit KI erstellt)

Viele junge Menschen mit Hochschulabschluss stehen trotz guter Qualifikation und langer Ausbildung am Anfang ihrer Karriere oft vergleichsweise ratlos vor dem Arbeitsmarkt.

Arbeitsmarkt heute

Aktuelle Daten der Bundesagentur für Arbeit zeigen: Die Zahl der arbeitslosen Menschen mit akademischem Abschluss ist 2024 im Jahresdurchschnitt deutlich gestiegen und erreichte mit rund 290 000 Betroffenen den höchsten Stand der letzten Jahre — ein Plus von rund 19 % im Vergleich zum Vorjahr. Zwar liegt die Arbeitslosenquote bei Akademikerinnen weiterhin unter dem Durchschnitt aller Erwerbstätigen, doch der Anstieg ist klar erkennbar. Besonders Absolventinnen kurz nach Studienabschluss berichten von schwierigen Einstiegschancen und hoher Konkurrenz um wenige Einstiegsstellen.

Warum Einstiegsstellen fehlen

Viele Unternehmen suchen derzeit vor allem erfahrene Fachkräfte oder Seniorstellen. Gerade Einsteiger*innen ohne umfangreiche Berufspraxis haben es schwer, passende Angebote zu finden. Die strukturelle Lage auf dem Arbeitsmarkt ist angespannt: In Deutschland ist die Arbeitslosigkeit insgesamt gestiegen, mit rund 6,1 % im November 2025. Auch wenn die Konjunktur schwächelt, ist die Nachfrage nach Nachwuchskräften nicht automatisch höher — was den Übergang vom Studium in den Job zusätzlich erschwert.

Mögliche Abhilfen

Arbeitsagenturen und Jobcenter könnten gezielter Programme für Hochschulabsolvent*innen anbieten und Unternehmen motivieren, mehr Einstiegsstellen einzurichten. Hochschulen wiederum könnten stärker an Arbeitsmarktbedarfen orientieren und Studierende frühzeitig mit potenziellen Arbeitgebern vernetzen. Diskussionen zeigen: Ein gemeinsamer Ansatz könnte die Kluft zwischen Abschluss und Einstieg verkleinern.

Unsere Fragen an Euch:
  • Sollten Hochschulen verpflichtende Praxisphasen für alle Studiengänge einführen?
  • Wer trägt die größte Verantwortung für den schwierigen Berufseinstieg?
  • Sollten Unternehmen stärker dafür belohnt werden, Berufseinsteiger einzustellen?

Wir freuen uns auf Eure Antworten!Viele Grüße
Euer gutefrage Team

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Nein, deutlich weniger als früher/gar nicht 44%
Unentschieden/Andere Meinung 30%
Ja, grundsätzlich schon 26%
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